Eine Hamburger U-Bahn des ÖPNV am Rödingsmarkt. Foto: Max Langelott/Unsplash
Eine Hamburger U-Bahn am Rödingsmarkt. Foto: Max Langelott/Unsplash

Die Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) kritisierten die Hamburger Verkehrsunternehmen im vergangenen Jahr stärker als in den Vorjahren. Das geht aus einer Senatsanfrage der CDU hervor. 

2018 gingen bei den Hamburger Verkehrsbetrieben deutlich mehr Beschwerden ein als in den Vorjahren. Insgesamt 30.086 Mal beschwerten sich die HamburgerInnen bei den Betrieben. Das geht aus einer Antwort auf die Anfrage vom CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering hervor.

Die Hamburger Hochbahn, die die U-Bahnlinien betreiben, erhielten den größten Anteil der Beschwerden. Andere Verkehrsbetriebe waren weniger betroffen. Der Senat betonte in seiner Antwort dennoch, dass die Zahlen, gemessen an den 780 Millionen Fahrgästen des ÖPNV im Jahr 2017,  vergleichsweise gering seien. Im Jahr 2011 waren es noch 696 Millionen Fahrgäste.

Pünktlichkeit und Ausfälle

Nach Auskünften der Verkehrsbetriebe beschwerten sich bei der Hochbahn die Fahrgäste am häufigsten über zu früh abgefahrene Züge oder die Unhöflichkeit des Personals. Auch bei der S-Bahn ist Unpünktlichkeit oft ein Grund zur Beschwerde. Allerdings führen auch nicht fahrende Rolltreppen und defekte Aufzüge, die sich auf die Barrierefreiheit auswirken, zur Unzufriedenheit der Fahrgäste. Beim Verkehrsbetrieb Hamburg Holstein beschwerten sich Gäste zudem auch über die Fahrweise der BusfahrerInnen. Den HVV erreichten hauptsächlich Beschwerden über das Informationsangebot und das Internet. Darauffolgend: die steigenden Tarife.

mrk/dpa

Vorheriger ArtikelRadverkehr: “Wir wollen einen Wandel, keinen Umsturz“
Nächster ArtikelMode ist kurzlebig, Porträts nicht
Melina Mork, Jahrgang 1996, isst trotz ihrer Leidenschaft fürs Ausschlafen am liebsten Frühstück, auch gerne mal um 16 Uhr. Mit sieben Jahren wollte sie Stadionsprecherin werden, aber als in der Schule die Länge ihrer Essays zunehmend eskalierte, beschloss sie, dass sie lieber Journalistin werden will. Nach dem Abitur zog sie für das Studium in Kulturjournalismus von Salzgitter nach Hamburg. Erste Praxiserfahrungen sammelte Melina beim „Netzpiloten Magazin“ und der „Szene Hamburg“. Wenn sie nicht gerade Video-Essays bingewatched, arbeitet sie beim YouTube-Channel „In Bed with“ mit. Dort lädt sie Musiker ein in verschiedenen Betten Hamburgs Akustik-Sessions zu spielen und fragt sie zu allem aus, was mit Schlafen und Träumen zu tun hat. Kürzel: mrk