Pretty Woman: So sieht
So sieht "Pretty Woman" am Broadway aus, ab September wird die Liebesgeschichte auch in Hamburg aufgeführt.

Auf das Kindermädchen folgt die Prostituierte: Das Musical „Pretty Woman“ wird ab September 2019 als Musical im Theater an der Elbe gezeigt. Die legendäre Liebeskomödie löst damit das Stück „Marry Poppins“ ab.

„Schlüpfrige Scheisserchen“ – die Szene, in der die wortgewaltige Vivien im edlen Restaurant versucht Schnecken zu essen, ist Kult. Der Liebesfilm „Pretty Woman“, mit Julia Roberts und Richard Gere in den Hauptrollen, ist vor 28 Jahren in die Kinos gekommen und brach damals etliche Rekorde. Ab dem 29. September 2019 können Musicalfans die Geschichte in Hamburg in einer musikalischen Bühnenfassung erleben.

Eine wichtige Botschaft

Das Musical feiert in Hamburg im September Europapremiere.
Das Musical feiert in Hamburg im September Europapremiere.

2018 startete das Musical „Pretty Woman“ am Broadway in New York. An der Umsetzung hat auch der Regisseur des Films mitgewirkt. Komponist ist der kanadische Musiker Bryan Adams, der für Ohrwürmer wie „Summer of ’69“ verantwortlich ist. In insgesamt 21 Songs erzählt er die Liebesgeschichte zwischen der Prostiutierten Vivien und dem Geschäftsmann Edward. Die beiden lernen sich zufällig kennen. Durch ihre lockere Art gewinnt Vivien Edwars Herz und lebt plötzlich im Luxus. In der Welt der Schönen und Reichen eckt sie an, auf sympathische und charmante Art und Weise. Diese Liebesgeschichte ist eine wichtige Botschaft in Zeiten, in denen Leute diskriminiert werden, die anders sind, so Komponist Adams.

„Pretty Woman“ ist nicht das einzige Musical, das 2019 in Hamburg starten wird. Im Tui Operettenhaus auf der Reeperbahn folgt auf „Ghost – Das Musical“ im März „Tina – Das Tina Turner Musical“. „Aladdin“ im Theater Neue Flora wird im April von „Paramour“ abgelöst. „König der Löwen“ wird wohl auch im nächsten Jahr weiterlaufen, ab September dann in direkter Nachbarschaft von „Pretty Woman“.

hle/dpa

Vorheriger ArtikelAntonia Haufler und die 1000 Delegierten
Nächster ArtikelGeflüchtete erzählen ihre Geschichten
Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl