Burkhard Mantsch, Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes, steht neben einer entschärften Fliegerbombe.
Die Hamburger Feuerwehr hatte erst im November eine 500-Pfund-Bombe in der Sternschanze entschärft. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

In Hamburg-Waltershof wurde am Montagmorgen eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst bereitet die Entschärfung vor, größere Evakuierungen sind nicht geplant.

Am Montagmorgen stieß ein Baggerfahrer während Bauarbeiten in Hamburg Waltershof auf eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Wie Feuerwehr-Sprecher Martin Schneider FINK.HAMBURG mitteilte, plane der Kampfmittelräumdienst die Entschärfung der Bombe vor Ort. Dabei würde der Zünder entfernt. Die Bombe sei zwar verhältnismäßig groß, da aber keine Sprengung vorgenommen würde, seien keine größeren Evakuierungen geplant. Um die Bombe würde während der Entschärfung lediglich ein 500m-Sperrradius eingerichtet. Die Sperrung um den Fundort beginnt um 16:30 Uhr, die Bombe soll um 18 Uhr entschärft werden.

Bis heute noch 2.800 Blindgänger in Hamburg

Für den Baggerfahrer war der Fund allerdings ein gefährliches Unterfangen. Schneider sagt: „Generell können Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch explodieren.“ In den letzten Monaten wurden in Hamburg häufiger Fliegerbomben der britischen oder US-amerikanischen Luftstreitkräfte gefunden. Diese hatten vor allem zwischen dem 3. Juli und dem 3. August 1943 Hamburg bombardiert. Dabei wurden, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, insgesamt 107.000 Sprengbomben, 300.000 Phosphor-Brandbomben und drei Millionen Stabbrandbomben abgeworfen. Bis heute könnten noch etwa 2.800 Blindgänger in Hamburg liegen.

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

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Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eric dann aber Sozialpädagogik, bis heute schiebt er Schichtdienste in einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er

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