Burkhard Mantsch, Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes, steht neben einer entschärften Fliegerbombe.
Burkhard Mantsch, Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes, steht neben einer entschärften Fliegerbombe. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Die Arbeiten sind erfolgreich beendet, die Fliegerbombe in der Schanze ist entschärft. Die BewohnerInnen können wieder zurück in ihre Häuser.

Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg war laut Polizei Hamburg erfolgreich: Die 500-Pfund-Fliegerbombe, die am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden wurde, ist entschärft, teilte die Polizei Hamburg mit. Auch die Haltestelle Feldstraße wird laut Hochbahn von der U3 wieder bedient.

Die Bombe enthielt 120 Kilo Sprengstoff. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg lag im Hinterhof des abgerissenen Wohnhauses Schulterblatt 1. Angaben der Feuerwehr Hamburg zufolge handelt es sich um eine britische Bombe. Die Bombe musste vor Ort entschäft werden. Ein Transport wäre zu gefährlich gewesen.

Vor der Sprengung war ein Bereich im Umkreis von 150 Metern um den Fundort der Fliegerbombe gesperrt worden. 1400 AnwohnerInnen mussten ihre Häuser verlassen. Auch eine Schule und eine Kita waren betroffen.

Evakuierungsradius um den Fundort der Fliegerbombe.
Die Polizei Hamburg evakuierte AnwohnerInnen in einem Umkreis von 150 Metern. In einem Umkreis von 300 Metern durfte sich niemand im Freien aufhalten. Grafik: Melina Deschke

Das Schulterblatt 1 war zuletzt im Sommer 2017 während G20 in den Nachrichten: Randalierer kletterten am ersten Tag des Gipfels das Gerüst an der Hausfassade hoch. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude bereits seit einem Jahr unbewohnt.

meld mit dpa

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von Anna Karetnikova
Melina Deschke, geboren 1992, kommt aus dem Pott. In Hamburg hat sie sich schon 2013 verliebt, während einer Hospitanz bei der Gaming-Sendung „Reload“, die vom ARD-Digitalkanal „Einsplus“ ausgestrahlt wurde. Dort sammelte sie ihre ersten Erfahrungen im Videoschnitt. Bereits zuvor spielte sie bei einem Praktikum in der Redaktion von „Vorzocker“ beruflich Videospiele. In Düsseldorf studierte sie Kommunikationsdesign und fand heraus, dass sie lieber kommuniziert als designt. Für den Hochschulsender „Paradise Park“ berichtete sie von Kunst- und Kulturveranstaltungen. Im Falle einer Zombie-Apokalypse wird Melina zu den wenigen Überlebenden gehören: Für ihre Bachelorarbeit schaute sie mehr als 100 Zombie-Filme. Kürzel: meld