Biene sitzt auf einer Blüte.

Die Bienen sind zurück in der Stadt. Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger imkern. Hamburg biete einen außergewöhnlich großen Blütenbestand. Und die Stadtluft habe keine negativen Auswirkungen.

Mit dem Frühling fliegen die Bienen durch die Stadt. Und es gibt gute Nachrichten: Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2018 die Zahl der Bienenzüchter in Hamburg. 957 Imkerinnen und Imker sowie 5.315 Bienenvölker verzeichnete der Deutsche Imkerbund in der Stadt. 2017 waren es 5.118 Völker.

Wie viele Bienen bringt der Frühling 2019?

Ob es diesen Frühling wieder mehr Bienenvölker geben wird, lasse sich noch nicht sagen. Die Zahlen werden immer am Ende eines Jahres erhoben. Edda Gebel, erste Vorsitzende des Imkerverbandes Hamburg, geht allerdings von einer ähnlichen Situation wie 2018 aus.

Blumen auf einer Wiese am Straßenrand.
Mitten in Hamburg-Uhlenhorst gibt es Nahrung für die Bienen. Foto: Simon Schröder

Das hängt auch damit zusammen, dass Hamburg ausreichend Nahrung für die Insekten bietet. Von März bis Oktober gebe es viele Blütenbäume in der Stadt. Das sei auch ein Grund, warum Imker aus ländlichen Regionen gezielt nach Hamburg kommen würden, sagt Gebel. So fänden sich manchmal bis zu 100 Bienenvölker in der Stadt.

Die Stadtluft schadet nicht

Der Nektar der Stadtblüten wirkt sich auch nicht negativ auf den Honig aus. “Die meisten Blüten hängen nach unten, wie bei einer Glocke,” so Gebel. Die Bienen kommen so nicht mit Schadstoffen durch Regen oder Abgase in Kontakt. Honig aus dem Nektar der Stadtblüten sei deswegen völlig ungefährlich.

sis/dpa

Vorheriger ArtikelMit Tempo 60 in die Virtualität
Nächster ArtikelElektroroller im Testbetrieb auf dem Desy-Gelände
Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here