Konzert-Tipp: Jazz im Tonlabor

Mute Solo

Bandfoto der Band RSxT, von links nach rechts Alexander Klauck, Roman Schuler und Konrad Herbolzheimer
Die Band RSxT spielt im Tonlabor an der HAW ein Livekonzert, von links nach rechts: Alexander Klauck, Roman Schuler und Konrad Herbolzheimer

Schon mal live bei einer Studioaufnahme dabeigewesen? Oder beobachtet, wie Musik abgemischt wird? Das geht bei der Konzertreihe Mute Solo im Tonlabor der HAW Hamburg – diesmal mit der Jazzband RSxT.

„Das ‚extended‘ im Bandnamen steht für ein Projekt, das offen für Genres, Sounds und Gäste ist“, sagt Roman Schuler. Das scheint anzukommen: Das Debütalbum „On Behalf of Myself“ wurde im auflagenstärksten Jazzmagazin „Jazz thing“ besprochen. Es folgten Auftritte auf verschiedenen Festivals, dem Elbjazz in Hamburg, dem Jazz and Joy in Worms und dem Enjoy Jazz in Heidelberg.

Am 26. April spielt das Roman Schuler extended Trio, kurz RSxT, nun live im Tonlabor der HAW Hamburg. Dann präsentieren Roman Schuler (Piano, Electronics), Konrad Herbolzheimer (Bass) und Alexander Klauck (Drums) gewiss Songs der zweiten Platte „Flourish“, die Ende März erschienen ist.

Grundlegend durchzogen von klassischer Jazz- und Groovemusik, prägen Hip-Hop und elektronische Musik ihre Sounds. Dass ein Piano-Trio-Song in einen Hip-Hop-Track übergeht, ist für Schuler ganz normal: „Denn ich finde beides wunderschön.“

MUTE SOLO | RSxT | Freitag, 26.04.19 | Teaser Nr 3

🎧 Kopfhörerkonzert 🎧 mit RSxT am Freitag, 26.04.2019 um 20 Uhr LIVE im Tonlabor der HAW Hamburg, Kostenlose Tickets bei Eventbrite | im Fernsehen bei TIDE – Hamburgs Community Sender oder im Livestream unter www.mutesolo.de/Livestream einschalten! 💜

Gepostet von Mute Solo am Dienstag, 23. April 2019

Live und ohne Postproduktion

Im Rahmen der Konzertreihe Mute Solo produzieren knapp 40 Studierende aus unterschiedlichen Bereichen der HAW Hamburg Konzerte komplett selbst: von der Organisation über die Audioproduktion bis hin zur Kommunikation. Dabei spielen lokale und nationale Newcomerbands jeden dritten Freitag im Monat im Tonlabor auf dem Campus Finkenau.

Das Cover des zweiten Albums der Jazzband RSxT, Flourish ist der Albumtitel, das Cover zeigt eine kunstvolle Darstellung eines Klaviers, eines Mikrofons und weiteren Grafikelementen
Das Cover des zweiten Albums „Flourish“ von RSxT.

Das Besondere an Mute Solo: Das Publikum sitzt direkt im Aufnahmeraum zwischen den Musiker*innen oder in der Tonregie und erhält Einblick in die Arbeitsabläufe der Ton- und Videoproduktion. Über Kopfhörer können die Zuhörer*innen den fertigen Mix der Bands verfolgen.

Für das Konzert im April sind noch einige kostenlose Tickets verfügbar, Einlass ist um 19:20 Uhr. Wer keinen Platz mehr ergattern konnte, kann sich die Shows auch per Livestream auf der Website von Mute Solo oder bei Tide anschauen.

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Isabel Surges, Jahrgang 1994, ist bilingual aufgewachsen. Von ihrem Vater hat sie nicht nur die spanische Sprache gelernt, sondern auch ihren venezolanischen Zweitnamen bekommen: Yahaira. In Venezuela war sie zwar noch nicht, dafür allerdings mit dem Rucksack in Australien und für ein Semester in Málaga. Einen Kulturschock erlebte die gebürtige Düsseldorferin aber erst durch ihren Umzug nach Köln. Dort studierte sie Medienkulturwissenschaften sowie Germanistik und experimentierte mit neuen Formatideen im Innovationslabor der Filmproduktionsfirma Ufa. Auf deren Partys spielte sie unter anderem mit Joe Gerner Tischtennis. Als Community Managerin in den Kommentarspalten des WDR lernte sie auch die raueren Seiten des digitalen Diskurses kennen. Zuletzt schrieb sie für die Kulturredaktion der Deutschen Welle – oder wie Yahaira sagen würde: La ola alemana. Kürzel: isu