Die Baustellen an der U-Bahn-Ringlinie U3 nehmen kein Ende: Anfang 2020 startet die Sanierung der Haltestellen Mönckebergstraße und Rathaus.

A never ending story: Die Bauarbeiten an U3-Haltestellen gehen weiter. Ab Januar 2020 wird die Haltestelle Mönckebergstraße barrierefrei aus- und umgebaut. Ab Februar folgt die Haltestelle Rathaus. Das teilte die Hamburger Hochbahn mit. „Der Planfeststellungsbeschluss bestätigt, dass wir mit unseren Planungen die beste Lösung gefunden haben“, sagte Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der Hochbahn.

Jeweils zwei Aufzüge sollen den barrierefreien Zugang zu den Haltestellen sichern. Außerdem werden die Bahnsteige für einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg angehoben sowie Orientierungssysteme für sehbehinderte und blinde Menschen installiert. An der Haltestelle Mönckebergstraße wird ein zweiter Zugang mit zwei Treppen Richtung Hauptbahnhof eingerichtet.

U3-Bauarbeiten: Das ist erst der Anfang

Die angekündigten Bauarbeiten Anfang 2020 sind nur der Auftakt zu umfassenden Sanierungsarbeiten des U3-Streckenabschnitts zwischen Mönckebergstraße und Rödingsmarkt. Der Schienenverkehr muss laut Hochbahn für die weiteren Arbeiten auch stillgelegt werden. Dies geschehe voraussichtlich von Januar 2021 an für 14 Monate. Fahrgäste müssen dann auf andere Bahnlinien, Busse und S-Bahnen ausweichen.

Rund 16.000 Fahrgäste nutzen täglich die Haltestelle Mönckebergstraße, am Rathaus sind es knapp 20.000 Fahrgäste, so die Hochbahn. Der Umbau kostet das Unternehmen rund 26 Millionen Euro.

isu/nim/dpa

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