Kirschbaum in der Blüte
Kirschbaum in der Blüte. Foto: Pixabay

Ende Mai beginnt in Hamburg das alljährliche japanische Kirschblütenfest. Am Freitag steigt das große Feuerwerk über der Alster, ab dem 8. Juni wird die japanische Kultur in Planten un Blomen gefeiert.

Circa 5.000 Kirschbäume stehen am Ufer der Außenalster, an der Kennedybrücke, der Alsterkrugchaussee und am Altonaer Balkon. Die Bäume waren in den Sechziger Jahren ein Geschenk der japanischen Gemeinschaft in Hamburg – und alljährlich ein Anlass für ein großes Fest. Bereits seit 1968 feiert die Japanische Gemeinde in Hamburg – mit Musik, traditioneller Küche und einem gigantischen Feuerwerk, das am Freitagabend um 22:30 Uhr über der Außenalster in den Himmel rauscht.

Am 8. Juni findet zudem ein deutsch-japanisches Kulturfest statt. Im japanischen Garten in Planten un Blomen erwartet die Besucher*innen ein Programm mit japanischer Kultur, Musik und Gastronomie.

Am 9. Juni wird zum dritten Mal die Hamburger Kirschblütenkönigin gekrönt. Hamburg ist eine von zwei Städten weltweit, der das außerhalb von Japan erlaubt ist. Die Kirschblütenkönigin erhält nach ihrer einjährigen Amtszeit vom Bürgermeister der Stadt den Status einer Sonderbotschafterin und reist mit einer Delegation nach Japan. Dort vertritt sie die Stadt Hamburg.

Laut Angaben der Stadt haben sich in den letzten Jahrzehnten mehr als 100 japanische Firmen in Hamburg angesiedelt. Ungefähr 2.000 Japaner*innen leben in der Stadt.

Japanisches Kirschblütenfest

ben

Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben

1 KOMMENTAR

  1. Ich musste doch ein wenig schmunzeln, denn einige Tage zuvor gab es genau dieses Feuerwerk in Düsseldorf.
    Schön war es auf jeden Fall, aber auch die Japaner sparen inzwischen. Der Goldregen war sichtbar abgespeckt, schade drum!

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