Elbjazz-Festival: Blohm+Voss-Festivalgelände.
Das Blohm+Voss-Festivalgelände beim Elbjazz-Festival. Foto; Christoph Eisenmenger

Das größte europäische Jazz-Festival bringt am Wochenende mehr als 50 Konzerte auf acht Bühnen in den Hamburger Hafen. Mit dabei sind Tower of Power, Jamie Cullum und Sophie Hunger. 

Das neunte Elbjazz-Festival wird ein Event der neuen Talente. Neben Weltstars wie Jamie Cullum und bekannten Größen wie Tower of Power, Manu Katché, Michael Wollny oder Sophie Hunger stößt man im Programmheft auf viele Namen, die einem erst einmal nicht viel sagen: Kamaal Williams, Altin Gün, Alfa Mist, Kokoroko oder Mildlife. Hingehen und anhören, ist die Devise. Dafür sind Festivals schließlich da.

Am 31. Mai und 1. Juni findet das Format im Hamburger Hafen statt. “Elbjazz gelingt es, den Jazz aus der vermeintlichen Experten-Nische zu holen und seine ganze Vielfalt zu präsentieren”, erklären die Veranstalter ihre Motivation.

Mehr als 50 Konzerte stehen in der Hafencity und auf dem Werftgelände von Blohm+Voss an. Zum zweiten Mal in Folge wird es mit der Pianistin Julia Hülsmann einen “Artist in Residence” geben. Wie im letzten Jahr wird ein virtuelles Konzert präsentiert, welches das Festival in die digitale Welt transportiert – dieses Mal mit dem Michael Wollny Trio.

AFTERMOVIE ELBJAZZ 2018

Acht Bühnen an der Hafenkante

Auf acht Bühnen treten die Musiker auf: in den Sälen und auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie, in der Hauptkirche St. Katharinen, auf der MS Stubnitz im Baakenhafen sowie auf drei Bühnen bei Blohm+Voss. Per Barkasse und Busshuttle können die Besucher zwischen der Elbphilharmonie und den anderen Spielorten pendeln – oder zu Fuß durch den Alten Elbtunnel auf die südliche Elbseite gelangen.

Das Elbjazz-Festival ist eines der größten europäischen Jazzfestivals und findet mit Unterbrechung seit 2010 im Hamburger Hafen statt. Im letzten Jahr verzeichnete das Festival mit 30.000 verkauften Tickets einen Besucherrekord.

ben/dpa

Vorheriger ArtikelSashimi und Feuerwerk: Japanisches Kirschblütenfest 2019
Nächster ArtikelQuiz: Bist du ein spitzer Kohl oder ein hohler Kürbis?
Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben