Am Freitagabend beginnt die mehrtägige Vollsperrung der A1 zwischen dem Dreieck Hamburg-Süd und dem Kreuz Hamburg-Ost. Verkehrskoordinator Christian Merl warnt vor Verkehrschaos und Stau. 

Die A1 Bremen-Lübeck wird ab Freitagabend um 21 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Bis Montagmorgen um 5 Uhr müssen Autofahrer*innen zwischen dem Dreieck Hamburg-Süd und dem Kreuz Hamburg-Ost Umleitungen nutzen. Mit etwa 100.000 Fahrzeugen pro Tag zählt der gesperrte A1-Abschnitt zu den meist befahrenen Autobahnen in ganz Deutschland. „Dieses Wochenende wird heftig. Bleiben Sie zu Hause oder fahren Sie Fahrrad“, sagte Verkehrskoordinator Christian Merl.

Grund für die Vollsperrung ist der Abriss einer Brücke der B5 bei Hamburg-Billstedt, die von sogenanntem Betonkrebs zerfressen ist. Wie die Verkehrsbehörde mitteilte, sollen während der mehrtätigen Vollsperrungen parallel weitere Bauarbeiten vorgenommen werden: Asphaltierungsarbeiten im Tunnel Moorfleet, auf der Norderelbbrücke, im Kreuz Hamburg-Ost sowie die Erneuerung einer Brückenfuge der A1-Brücke über die A255. Zusätzlich sollen neue Markierungen auf der A25 in Fahrtrichtung Hamburg-Centrum angebracht werden.

A7 als Umleitung

Überregionaler Verkehr soll großräumig auf die A7 ausweichen. Die Autofahrer sollten in Fahrtrichtung Norden auf der A7 bis Neumünster bleiben und von dort die B205 und A21 nutzen. In Richtung Bremen sollten Autofahrer die A1 schon am Kreuz Lübeck oder in Bargteheide verlassen. Der Verkehr von der A24 aus Richtung Berlin müsse durch die Stadt und die Elbbrücken umgeleitet werden, in Gegenrichtung geht es ab Moorfleet über den Ring 2 durch den Hamburger Osten bis nach Öjendorf.

Die Bauarbeiten auf der A7 in Richtung Flensburg konnten am Donnerstagmorgen rechtzeitig zur A1-Vollsperrung abgeschlossen werden. Die nächtlichen Reparaturarbeiten hatten sich wegen heftiger Regenfälle verzögert.

mew/dpa

Titelbild: dpa/Bernd Wüstneck

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Melanie Weimann, Jahrgang 1992, ist in ihrem Leben zwölf Mal umgezogen – einmal davon mit dem Flixbus. In Ansbach studierte die gebürtige Fränkin Ressortjournalismus mit Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften. Im Anatomiekurs hielt sie sogar einmal ein menschliches Herz in den Händen. Ihr Studium schloss sie allerdings in der Medienethik ab: mit einer Analyse über Jan Böhmermanns Schmähgedicht und vermutlich dem Weltrekord von Schimpfwörtern in einer wissenschaftlichen Arbeit. Später zog sie von München über Nürnberg nach Berlin, wo sie in einer Agentur und in Startups in der PR und Unternehmenskommunikation arbeitete. Unter anderem betreute sie einen Hersteller von Luxus-Hundebetten, eine Plattform für Smart Home und organisierte Events für die Dating-App Tinder: Mate, Calls und Pitches inklusive. Kürzel: mew