Vorhang auf für die 45. Ballett-Tage des Hamburg Ballett John Neumeier. Ab dem 16. Juni 2019 zeigt das Ballett zwei Wochen lang die schönsten Stücke aus vergangenen Spielzeiten.

Zwei Wochen dauern die 45. Hamburger Ballett-Tage an der Staatsoper. Vom 16. bis zum 30. Juni 2019 können Zuschauer eine Premiere und die wichtigsten Stücke aus den vergangenen Spielzeiten des Hamburger Ballett John Neumeier erleben.

Das Auswahl hat der Ballettintendant und Chefchoreograf Neumeier getroffen. „Wir zeigen die Stücke, die John Neumeier in der Spielzeit am wichtigsten waren“, sagt Jörn Rieckhoff, Pressereferent des Hamburger Ballett.

Gedichte, Ballett und Musik

Die Ballett-Tage starten mit einer Uraufführung. Bei dem „Shakespear – Sonette“ interpretieren die drei jungen Choreografen Marc Jubete, Aleix Martínez und Edvin Revazov Shakespears Gedichte neu. Die Musik stammt von David Lang, Jordi Savall, Claudio Monteverdi und Henry Purcell.

Wiederaufgeführt wird zum Beispiel „Bernstein Dances“. Mit diesem Stück ehrte Neumeier seinen Freund, den amerikanischen Dirigenten Leonard Bernstein, und fasste dessen Stücke zu einem Gesamtwerk zusammen. Zum ersten Mal wurde es 1998 aufgeführt.

Die Hamburger Staatsoper zeigt aber nicht nur Stücke Neumeiers. Angelehnt an Cervantes „Don Quixote“ wird beispielsweise ein Ballett von Rudolf Nurujew nach Marius Petipa gezeigt.

Ein weiteres Highlight ist der Besuch der Gastcompagnie Het Nationale Ballet. Neumeier lädt das Ensemble aus Amsterdam zum dritten Mal nach Hamburg ein. Am 25. und 26. Juni werden sie jeweils vier Stücke des niederländischen Choreografen Hans van Manen zeigen.

Das Beste zum Schluss

Wie jedes Jahr schließen die Ballett-Tage mit der großen „Nijinsky-Gala XLV“ am 30. Juni ab. Dieser Abend steht immer unter einem anderen Motto und wird mit den Tänzer*innen der Compagnie und internationalen Gästen bestritten. Die Gala ist sehr beliebt und bereits ausverkauft.

sis