Beringen von Gänsen

Der Herr der Ringe: Ein Tag mit dem Hamburger Gänsewart

Warum sind Graugänse vier Wochen pro Jahr Fußgänger? Was steckt hinter dem Begriff „Mausertourismus“? Und wie kommen die Ringe an die Beine der Vögel? FINK.HAMBURG hat Gänsewart Simon Hinrichs einen Tag lang begleitet.

Portrait von Gänsewart Simon Hinrichs.
Simon Hinrichs. Foto: Nina Maurer

Hamburg ist Deutschlands grünste Großstadt. Die vielen Gewässer und Parkflächen bieten optimale Bedingungen für Wasservögel, insbesondere Graugänse. Diese waren im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa fast ausgestorben. Ab 1950 wurde versucht, die Gänse wieder anzusiedeln. Mit Erfolg: Heute sieht man sie überall in Hamburg. Doch nicht alle Vögel stammen aus der Stadt. Einige sind quasi Touristen.

Gänsewart Simon Hinrichs vom Neuntöter e.V. kennt fast jede Gans in Hamburg persönlich. Er weiß, wann die meisten Vögel Geburtstag haben, wo sie geboren wurden und welche Eltern und Geschwister sie haben. Den Sommer nutzt er, um die Graugänse zu markieren. Jedes Tier bekommt einen Ring mit einer individuellen Nummer.

FINK.HAMBURG hat mit Hinrichs über die Hamburger Graugänse gesprochen und war bei der Beringung verschiedener Vögel dabei. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

Vorheriger ArtikelModels im Parkhaus: A+ feiert Geburtstag
Nächster ArtikelLeben im Wohnwagen: Weniger ist glücklicher
Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer , Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here