Ein Feiertag, 27 Museen und 137 Veranstaltungen – der Eintritt? Kostenlos. FINK.HAMBURG sagt euch, welche Museumsveranstaltungen sich am Reformationstag bei „#seeforfree“ lohnen!

Europeana Collection Days 2019 – Europe at Work: Arbeitswelt im Wandel

Foto: Stiftung Historische Museen Hamburg
Foto: Stiftung Historische Museen Hamburg

Wie hat sich die Arbeitswelt in Europa verändert? Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Dinge verbindet ihr damit? Diesen Fragen stellen sich die Europeana Collection Days 2019 Europe at Work. An verschiedenen Interviewstationen nehmen Mitarbeiter*innen der Historischen Museen in ganz Europa Geschichten der Besucher*innen auf, um sie auf Europeana, dem Portal für Europäisches Kulturerbe, zu publizieren. Europeana ist eine virtuelle Bibliothek der Europeana Foundation, die mit tausenden europäischen Archiven, Bibliotheken und Museen zusammenarbeitet. So bietet Europeana Collection Zugang zu Büchern, Musik und Kunstwerken in digitalisierter Form. Finanziert wird das Portal unter anderem vom EU-Förderprogramm „Connecting Europe Facility“. Der Collection Day findet auch am 1. November von 10 bis 17 Uhr statt.

Museum der Arbeit | Wiesendamm 3 | 31. Oktober | 10 bis 18 Uhr 


#seeforfree-Veranstaltung: 45 Minuten Kunst

Außenansicht des neu erschlossenen Eingangsportals der Hamburger Kunsthalle © Hamburger Kunsthalle. Foto: Ralf Suerbaum
Außenansicht des neu erschlossenen Eingangsportals der Hamburger Kunsthalle.
© Hamburger Kunsthalle. Foto: Ralf Suerbaum

Mehr als 700 Werke präsentiert die Hamburger Kunsthalle in ihren Sammlungsräumen. Schwerpunkte bilden unter anderem die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts à la Max Liebermann sowie die Klassische Moderne. Auch die zeitgenössische Kunst wird durch wechselnde Ausstellungen präsentiert. Am Reformationstag stellen Kunstvermittler*innen innerhalb von 45 Minuten eine Auswahl von solchen Kunstwerken vor. Es gibt gemeinsame Betrachtungen und Bildgespräche.

Hamburger Kunsthalle (Treffpunkt: Kassenraum) | Glockengießerwall 5 |  31. Oktober | ab 10.30 Uhr jede Stunde


Ausstellung: Fuzzy Dark Spot

Hollow Snow White, 2014, HD-Video 14:40 Min. © Stefan Panhans
Hollow Snow White, 2014, HD-Video 14:40 Min. Foto: Stefan Panhans

Die Ausstellung „Fuzzy Dark Spot“ in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg versammelt 56 Videoarbeiten von über 30 Hamburger Künstler*innen von den 1970ern bis heute. Die von dem Hamburger Videokünstler Wolfgang Oelze kuratierte Ausstellung untersucht, wie das Video in der Kunst gesellschaftliche und mediale Irritationen interpretiert. Fernsehen, der Einsatz von Video als Überwachungsmedium oder als Mittel der Selbstoptimierung in der digitalen Gegenwart: Der Einfluss von Videobildern auf das kollektive Bewusstsein der heutigen Zeit lässt den Zweifel am Bild zu wichtigen Motiven künstlerischer Reflexionen werden.

Sammlung Falckenberg – Deichtorhallen Hamburg | Wilstorfer Straße 71 | 31. Oktober | 13.00 bis 13.45 Uhr und 15.00 bis 15.45 Uhr


Geschichte en passant: Straßennamen erzählen aus Hamburgs Geschichte

Willy-Brandt-Straße in Hamburg-Mitte. Foto: Pixabay
Willy-Brandt-Straße in Hamburg-Mitte. Foto: Pixabay

Mönckebergstraße, Ballindamm, Jungfernstieg und Gänsemarkt: Hinter all diesen Straßennamen steckt viel mehr als nur Einfallsreichtum. Im Museum für Hamburgische Geschichte erfahrt ihr mehr über Straßennamen, die Hamburgs Geschichte erzählen.

Museum für Hamburgische Geschichte | Holstenwall 24 | 31. Oktober | 13.30 bis 14.00 Uhr


Zero Waste im Alltag

Energieberg Georgswerder. © Thomas Jarosch/ Büro Häffner Jiminez/Hamburg.de
Energieberg Georgswerder. Foto: Thomas Jarosch/Hamburg.de

In einem Vortrag zum Thema Plastik zeigt das Informationszentrum der Stadtreinigung Hamburg, wie man seinen Alltag abfallärmer gestalten kann. Die Veranstaltung findet auf dem Energieberg Georgswerder statt. Der Berg ist das ehemalige Gelände einer Mülldeponie, auf dem sich heute ein geschwungener Rundweg mit tollem Blick auf Hamburg befindet. Außerdem ist auf dem Energieberg ein Informationszentrum untergebracht. Dort wird in einer aufwändig produzierten Multimediashow die Geschichte des Ortes erzählt. Diese informiert auch über erneuerbare Energien, moderne Abfallwirtschaft und Recyclingmethoden.

Energieberg Georgswerder | Fiskalische Straße 2 | 31. Oktober | 12.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr 


Reformations-Tandem

Lutherdenkmal. Foto: Pixabay
Lutherdenkmal. Foto: Pixabay

Der Reformationstag ist für euch nicht einfach nur ein Tag zum Gruseln und Naschen? Dann könnt ihr in der Hamburger Kunsthalle gemeinsam mit zwei Kunstvermittlerinnen einen neuen Blickwinkel auf die Reformation gewinnen. Von der Vorreformation über Martin Luther bis hin zur zeitgenössischen Kunst: Ihr werdet eingeladen, unbekannte Facetten der Zeitwende und des Glaubenswandels zu diskutieren.

Hamburger Kunsthalle (Treffpunkt: Kassenraum) | Glockengießerwall 5 |  31. Oktober | 11:00 bis 12:30 Uhr, 13.00 bis 14.30 Uhr, 15.00 bis 16.30 Uhr


Öffentliche Führung durch KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Internationales Mahnmal mit Stele und Ländergedenksteinen
Internationales Mahnmal mit Stele und Ländergedenksteinen. Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (ÖA)

Es ist ein Ort, an dem jeder Hamburger mal gewesen sein sollte: die KZ-Gedenkstätte in Neuengamme. Am Reformationstag könnt ihr kostenlos eine öffentliche Führung mitmachen. Ihr erhaltet einen informativen Eindruck von der KZ-Gedenkstätte und eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Treffpunkt Haupteingang „Service Point“, Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“) | Jean-Dolidier-Weg 75 |  31. Oktober | 12.00 bis 13.30 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr


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