Anna Depenbusch, Johannes Oerding oder Bosse: Mit einer Solidaritäts-Show via Webstream senden Hamburger Kulturschaffende am Donnerstagabend ein Dankeschön an Hamburger Pflegekräfte.

Sich bei 2500 Hamburger Pfleger*innen in Ausbildung bedanken, das will die Solidaritäts-Show „Eine(r) kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die Helfer*innen“. Das Event wurde vergangene Woche in dem fast menschenleeren Konzertsaal der Elbphilharmonie aufgezeichnet. Bereits jetzt, während der Sendung und bis zum 16. Juli kann gespendet werden, die Gelder gehen an ein Kulturförderprogramm der Mensch Hamburg-Initiative. Sie organisiert in Zusammenarbeit mit RockCity Hamburg e.V. und der Clubstiftung Hamburg das Event.

Die Tickets können online erworben werden. Mit den Einnahmen werden Kulturgutscheine finanziert, die die Pfleger*innen innerhalb eines Jahres für Konzerte, Theatervorführungen, Kinobesuche oder Buchkäufe ihrer Wahl nutzen können.

Hier könnt ihr die Show sehen

Der Online-Stream ist ab 20.22 Uhr unter anderem auf stern.de, Mopo.de und Hamburg.de zu sehen und ab 22 Uhr auch bei 917xfm zu hören. Das Autokino in Steinwerder zeigt den Stream um 19 Uhr auf großer Leinwand. Alle Ticketkäufer*innen können die Show bereits seit Dienstag streamen. Zu den Künstler*innen, die zu sehen sind, zählen beispielsweise Anna Depenbusch, Johannes Oerding, Bosse, Tonbandgerät, Rolf Zuckowski, und Stefan Gwildis und viele mehr.

„Die derzeitigen Helden in der Alten- und Krankenpflege brauchen viel mehr Aufmerksamkeit und das über die Dauer der Corona-Pandemie hinweg“, so Initiator Lars Meier, Vorstand von Mensch Hamburg e.V. und Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik.

Mensch Hamburg ist ein gemeinnütziger Verein, der kreative Ideen entwickelt und umsetzt, um Spenden zu sammeln. Bereits Mitte Mai hatte das Festival „Keiner kommt, alle machen mit“ 444.444 Euro Spenden für die unter der Corona-Krise leidende Hamburger Kulturszene eingebracht. Im Vorfeld hatten prominente Künstler wie Billie Eilish, die Ärzte, Revolverheld, Johannes Oerding, Ed Sheeran, Madonna oder Deichkind für das Festival geworben. Damals war aber kein Künstler anwesend.

cis/dpa

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Obwohl Chiara Schenk, Jahrgang 1995, einen italienischen Vornamen hat, italienische Küche liebt und jedes Jahr mindestens einmal nach Italien reist, zog es sie nach dem Abitur aus ihrer Heimatstadt Reutlingen nach Down Under. In Australien versuchte sich Chiara zunächst als Au Pair, bewachte als „traffic controller“ dann aber nach kurzer Zeit schon lieber Verkehrsbaustellen als Kinder. Die Zusage für ihren Bachelor an der Filmuniversität Babelsberg ging auf dem Postweg verloren, und so erfuhr die angehende Rettungsschwimmerin erst drei Tage vor Semesterbeginn von ihrem Umzug nach Berlin. Die ersten Wochen verbrachte sie dann auf der Couch einer freundlichen älteren Dame. Später gab sie in Berlin Kindern Schwimmunterricht – sie hofft auf ähnlichen Bedarf in Hamburg. Kürzel: cis