Am Montag wurde ein wertvoller Seeatlas bei einer Auktion in Hamburg versteigert. Der „Speculum nauticum“ wechselte für 325.000 Euro den Besitzer.

Der antike Seeatlas aus dem Jahr 1586 wurde am Montagabend für 325.000 Euro von einem Briten ersteigert. Der Atlas befand sich zuvor mehr als 20 Jahre im Besitz einer Privatsammlung in den Niederlanden.

Erste lateinische Übersetzung

Bei dem versteigerten Werk handelt es sich um eine Erst-Übersetzung ins Lateinische. Zuvor veröffentlichte der Niederländer Lucas Janszoon Waghenaer den Atlas unter dem Titel „Spieghel der Zeevaerdt“. Das seltene Stück ist Expert*innen zufolge ein „Meilenstein der nautischen Kartographie“ gesehen.

Fast lückenlose Darstellung Europas

Das Buch stellt eine Gesamtkarte Europas dar, sowie 44 weitere Teilkarten. Diese Karten zeigen fast lückenlos die europäischen Atlantik-, Nord- und Ostseeküsten. Das Auktionshaus Kettner Kunst gab einen Schätzpreis von 180.000 Euro an.

luw/dpa

Titelbild: Christian Charisius/dpa

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Luisa Werntges, Jahrgang 1994, ist abgefahren. Einmal sogar versehentlich nach Luxemburg, statt nach Frankfurt in die Luxemburger Allee. Halb so wild - sie ist gerne unterwegs. Vor allem auf Konzerten, am liebsten Indie, aber auch der Eurovision Song Contest begeistert sie. Auf Sri Lanka hat sie am Goethe-Institut Deutsch unterrichtet. Zwischen Rhein und Ruhr fühlt sich die gebürtige Essenerin so richtig wohl, vor allem im familieneigenen Café “Werntges Traumtorten”. Studiert hat Luisa English Studies und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Beim WDR war sie für den Teletext, die Website und Instagram verantwortlich und in Bonn hat sie das Campus TV mit gegründet. In ihrer Freizeit steht Luisa gern vor der Kamera: als Statistin bei Netflix für “How to sell drugs online (fast)”. Kürzel: luw