Max Beckmann gehört zu den großen Künstlern der Moderne. Die Kaldewei Kulturstiftung und der Hamburger Kunsthalle stellen das weltweit erste Werkverzeichnis Beckmanns online. 

Der Maler, Bildhauer und Zeichner Max Beckmann (1884-1950) gilt als großer und kraftvoller Künstler seiner Zeit. In der aktuellen Ausstellung weiblich-männlich“ von Beckmanns Gemälden, werden die widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit untersucht. Alle seine Gemälde sollen nun online zu sehen sein. Dafür wird am 15. Januar ein von der Kunsthistorikerin Anja Tiedemann erarbeitetes und von der Kaldewei Kulturstiftung in Auftrag gegebenes Online-Werkverzeichnis zu Max Beckmann online gestellt.

Das Online-Werkverzeichnis sei von wissenschaftlicher Bedeutung und bekräftige die Kunsthalle in ihrem Ehrgeiz, als wissenschaftliches Institut die kunsthistorische Forschung mit ihren Sammlungen zu verbinden, so Direktor der Hamburger Kunsthalle Dr. Alexander Klar.

Bandbreite an Kunstwerken von Max Beckmann

Im Online-Werkverzeichnis stehen 843 Gemälde in farbiger Abbildung zur Verfügung sowie Daten zu mehr als 5.100 Publikationen, teilte die Kunsthalle am Mittwoch mit. Darüber hinaus stehen im Online-Verzeichnis Informationen zur Provenienz, zur Ausstellungs- und Auktionsgeschichte sowie Biografien zu Beckmann, seinen Weggefährten und Akteuren des Kunsthandels. Diese stellen unter besonderer Berücksichtigung der politischen Veränderungen einen weiteren Schwerpunkt da.

Das Verzeichnis wird ab dem 15. Januar um 15 Uhr unter der Website beckmann-gemaelde.org kostenfrei einsehbar sein. Es soll regelmäßig aktualisiert und ständig weiterentwickelt werden.

Digitale Kunsthalle

Für die digitale Ausstellung von Beckmanns Werken hat die Hamburger Kunsthalle in enger Zusammenarbeit mit ZDFkultur gearbeitet. Die Ausstellung steht noch bis zum 24. Januar 2021 in der Digitalen Kunsthalle des ZDF zur Verfügung.

erg/dpa

Titelbild: Pixabay

Vorheriger ArtikelStadt Hamburg plant Rekordausgaben
Nächster ArtikelCorona-Schutzimpfung: Terminchaos bei den über 80-Jährigen
Aylin Ergin, Jahrgang 1996, packt regelmäßig die Fluglust - je länger die Strecke, desto besser. Australien wäre noch ein Traumziel. In den USA hat sie fast alle Staaten schon abgeklappert. Auch für die Ausbildung war sie dort und kam mit zwei Bachelorabschlüssen wieder zurück: einen in Broadcasting und einen in Communications. Beim hochschuleigenen TV- und Radiosender war sie unter anderem als Graphic Designer sowie in der Regie tätig und war Mitherausgeberin der Campuszeitung. Ist die Globetrotterin in ihrer Heimat Hamburg, zieht es sie an den Hafen, der Blick auf die Wellen inspiriert sie. Ihre Zukunft sieht Aylin in der PR-Abteilung eines internationalen Industrieunternehmens, am besten eines, das etwas mit Fliegen zu tun hat. Wo auch immer sie landet, Hauptsache ihr Schreibtisch ist aufgeräumt. Bei Chaos kann sie nicht arbeiten. Kürzel: erg