Fridays for Future plant ersten Klimastreik nach Coronapause

Aktiv werden

Demonstrierende
Fridays for Future demonstriert vor dem Hamburger Rathaus. Foto: Nikolas Baumgartner

Aktivist:innen und Aktive: Fridays for Future will am Freitag erstmals nach der Coronaunterbrechung in Hamburgs Stadtzentrum wieder demonstrieren. Parallel findet die Sportveranstaltung Active City Day statt. 

Viel los am Jungfernstieg: Die Klimabewegung Fridays for Future will am 18. Juni mit bis zu 2.000 Teilnehmern in Hamburg demonstrieren. Im Zentrum des Streiks steht die Forderung nach einem neuen Klimaschutzgesetz. Im Zuge des Active City Days finden am selben Tag mehr als 100 gemeldete Sportaktionen im Stadtgebiet statt. Es sind Temperaturen von über 30 Grad vorhergesagt.

„Wieder zusammen fürs Klima“

Nach langer Zwangspause gehen die Aktivist:innen der Fridays for Future Bewegung diesen Freitag erstmals wieder auf die Straße. Das Motto: „Wieder zusammen fürs Klima“. Möglich macht dies ein Infektionsschutzkonzept: Anfang der Woche haben die Klimaaktivist:innen den Plan bei der Sozial- und Versammlungsbehörde eingereicht und eine Ausnahmegenehmigung erhalten, teilte Fridays for Future am Mittwoch mit.

Die Veranstalter:innen rechnen mit bis zu 2.000 Teilnehmer:innen, die sich gemeinsam für ein neues Klimaschutzgesetz aussprechen. Es soll die größte Demonstration seit September 2020 werden. Der Beginn ist für 12 Uhr am Jungfernstieg angesetzt. Nach einer Anfangskundgebung soll der Zug die Protestierenden durch die Innenstadt führen und um 14.30 Uhr wieder am Jungfernstieg enden.

Active City Day: Gemeinsam gegen Sportmangel

Kein Aktivismus, dafür umso mehr Aktivität: Auch der Active City Day findet am 18. Juni statt. Mit der Sportveranstaltung will die Hamburger Innenbehörde ein Zeichen gegen Corona-Müdigkeit setzen. Um die Hamburger zu mehr Bewegung zu motivieren, sind über 100 gemeldete Aktionen im gesamten Stadtgebiet geplant. Die Veranstaltung leitet den Anfang Juli startenden Active City Summer ein.

ebo/dpa

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Elena Bock geht nie ohne Vorfreude auf ihr Müsli am nächsten Morgen schlafen. Über ihr Lieblingsfrühstück unterhielt sie sich auch schon mal zehn Minuten mit dem Musiker Harry Styles, als er einen Kaffee bei ihr bestellte. Geboren ist Elena 1995 in Karlsruhe. Für ihren Bachelor in Kommunikations- und Multimediamanagement verschlug es sie zunächst nach Düsseldorf. Dort hat sie neben dem Studium in einer Presseagentur gearbeitet und unter anderem ein Onlinemagazin für Immobilien, Kultur sowie Nachhaltigkeit betreut. In Hamburg entdeckte sie durch Praktika – beim Emotion Verlag und „Women‘s Health“ – das journalistische Arbeiten für sich. Wenn Elena mal eine Auszeit braucht, geht sie alleine ins Programmkino oder liest ein Buch. Ihre Lieblingsautorin war schon immer Cornelia Funke, auch die hat übrigens an der HAW studiert. Kürzel: ebo

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