Die Sommerferien rücken näher, die Reisewarnungen für viele EU-Länder sind aufgehoben – das kurbelt die Urlaubsplanung an. Nun stockt der Hamburger Flughafen sein Angebot auf: Im Laufe des Sommers werden 105 Direktziele erreichbar sein.

Lange war wenig los am Himmel, nun sind Kondensstreifen und Fluggeräusche zurück. Am Hamburger Flughafen geht es nach 15 verlustreichen Monaten wieder aufwärts, das ist selbst am Boden erkennbar. Die Passagierzahlen steigen und werden in den kommenden Wochen weiter zunehmen, denn am 24. Juni beginnen in Hamburg die Sommerferien. Nach langen Pandemie-Monaten lockt es viele Urlauber:innen in die Ferne: „Die Norddeutschen sitzen quasi auf gepackten Koffern, es gibt einen enormen Nachholbedarf“, schreibt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, auf Nachfrage von FINK.HAMBURG. Die Vorbereitungen auf das Reisehoch laufen bereits an.

Flughafen erwacht aus Dornröschenschlaf

In den vergangenen Wochen ging es am Hamburg Airport Schlag auf Schlag: Am 16. Mai teilte der Flughafen mit, seit Oktober 2020 erstmals mehr als  10.000 Passagiere an einem Tag verzeichnet zu haben. Daraufhin wurde am 28. Mai auch das Terminal zwei wieder in Betrieb genommen. Als Antwort auf die weiter steigenden Nachfrage stocken die Airlines nun ihr Angebot auf: Im Laufe des Sommers sollen von Hamburg aus wieder 105 Direktziele erreichbar sein.

Eggenschwiler rechnet dann mit einem Flugaufkommen, das zu 60 bis 70 Prozent dem Niveau von 2019 entsprechen soll. Dabei macht er deutlich, dass der Flughafen dem Aufschwung zwar freudig entgegenblicke, Sicherheit jedoch weiter an erster Stelle stehe.

Sicherheit als oberste Priorität

Urlaub in Corona-Zeiten wirft viele Fragen auf. Um den Reisenden die Vorbereitungen zusätzlich zu erleichtern, hat der Hamburg Airport eine digitale Checkliste erstellt. Diese soll helfen, das Reisen in Corona-Zeiten so sicher wie möglich zu gestalten.

Auch hinter den Kulissen stehen alle Zeichen auf Neustart: Mit dem Jobsimulator „Getting fit for Re-Start“ bereiten sich die Mitarbeiter:innen der Bodenverkehrsdienste trotz Kurzarbeit auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag am Hamburger Flughafen vor.

Für seine umfangreichen Corona-Maßnahmen wurde der Hamburg Airport bereits Ende April mit dem „Airport Health Accreditation Programme“ Zertifikat des weltweiten Flughafenverbands Airports Councin International (ACI) ausgezeichnet. Der ACI stützt seine Bewertung dabei auf Faktoren wie Abstandsmöglichkeiten, Reinigung und Desinfektion, Passagierkommunikation sowie den Schutz der Mitarbeiter:innen. Gültig ist die Zertifizierung für 12 Monate.

Für alle Maßnahmen formuliert Eggenschwiler dabei ein klares, übergeordnetes Ziel: „Dass unsere Passagiere mit einem guten und vor allem sicheren Gefühl ab Hamburg Airport in den Urlaub starten können.“

ebo

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Elena Bock geht nie ohne Vorfreude auf ihr Müsli am nächsten Morgen schlafen. Über ihr Lieblingsfrühstück unterhielt sie sich auch schon mal zehn Minuten mit dem Musiker Harry Styles, als er einen Kaffee bei ihr bestellte. Geboren ist Elena 1995 in Karlsruhe. Für ihren Bachelor in Kommunikations- und Multimediamanagement verschlug es sie zunächst nach Düsseldorf. Dort hat sie neben dem Studium in einer Presseagentur gearbeitet und unter anderem ein Onlinemagazin für Immobilien, Kultur sowie Nachhaltigkeit betreut. In Hamburg entdeckte sie durch Praktika – beim Emotion Verlag und „Women‘s Health“ – das journalistische Arbeiten für sich. Wenn Elena mal eine Auszeit braucht, geht sie alleine ins Programmkino oder liest ein Buch. Ihre Lieblingsautorin war schon immer Cornelia Funke, auch die hat übrigens an der HAW studiert. Kürzel: ebo