Hochbahn schafft weitere E-Busse an

Elektromobilität

Die Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein bauen ihr emissionsfreies ÖPNV-Netz weiter aus: Diese Woche sollen Hamburgs erste vollelektrisch angetriebene Gelenkbusse in den regulären Betrieb gehen.

2021 wollen die Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) im Rahmen der Mobilitätswende insgesamt 92 E-Busse anschaffen. Die neuen Gelenkbusse sollen die schon eingesetzten Busse mit einem größeren Platzangebot ergänzen. Mit ihrer Länge von 18 Metern können sie laut Hochbahn rund 100 Fahrgäste befördern – 30 mehr als die bereits genutzten, kleineren Batteriebusse.

Die Verkehrsbetriebe planen den Einsatz der Elektrobusse vor allem auf den fahrgaststarken Metrobus-Linien. Dort sollen sie die Dieselfahrzeuge nach und nach ersetzen. Je nach Einsatzbedingungen liegt die Reichweite der E-Busse bei etwa 200 Kilometern. Linienfahrten der Hochbahn vom Betriebshof und zurück sind jedoch bis zu 350 Kilometer lang. Aus diesem Grund will das Unternehmen für eine höhere Reichweite in den nächsten Jahren zusätzlich Batteriebusse mit Brennstoffzelle einsetzen.

Laut Hochbahn setzen die Betriebe mit der Umstellung ihrer Busflotten seit 2020 auf emissionsfreie Motoren. So wollen sie den CO2-Ausstoß in Hamburg bis 2030 um etwa 113.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Bis Ende 2021 ist der Einsatz von insgesamt rund 200 Batteriebussen im Hochbahn- und VHH-Netz geplant.

In den Wintermonaten sind die neuen Elektrobusse allerdings nicht ganz emissionsfrei: Ihre Heizungen werden laut einem VHH-Sprecher mit Diesel betrieben.

dpa/car

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Dänisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Englisch – so vielfältig wie ihr Sprachrepertoire ist auch das Leben von Chantal Seiter. 1995 in Mamou, Guinea, geboren, ging es nach zwei Jahren in das Heimatland ihres Vaters: Deutschland. Aufgewachsen in Kiel und Sønderborg (Dänemark) wurde sie zu einem echten Nordlicht. Nach ihrem Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation an der FH Kiel arbeitete Chantal in einer Osnabrücker Kreativagentur. In der NGO „Letzte Werbung“ setzt sie sich dafür ein, dass weniger Reklame in unseren Briefkästen landet. Obwohl sie ein Apple-Nerd ist, isst Chantal lieber Pommes und Popcorn als Obst. Stillstand kann sie nicht leiden, dafür mag sie Dinge, die sich ständig weiterentwickeln: Architektur, Design und Mode. Kürzel: car