Drei Tänzer:innen auf der Bühne während der Fotoprobe für
Alexandr Trusch als Hamlet und Hélène Bouchet als Geruth tanzen während der Fotoprobe zur Premiere von John Neumeiers Ballett "Hamlet 21" in der Hamburger Staatsoper. Foto: Ulrich Perrey/dpa

Die 46. Hamburger Ballett-Tage laufen noch bis zum 27. Juni. Sie starteten mit John Neumeiers Neuinszenierung von „Hamlet 21“ .

John Neumeier, Intendant des Hamburg Balletts, hat am Sonntagabend mit einer Aufführung in der Staatsoper die Hamburger Ballett-Tage eröffnet.
Zu seiner „Hamlet“-Choreografie von 1997, nach der Tragödie von William Shakespeare, hatte Neumeier eine Rahmenhandlung hinzugefügt und das Stück neu interpretiert: die Freunde Hamlet und Horatio erfahren eine lebendige Geschichtsstunde über den Konflikt zwischen Dänemark und Norwegen.

Hamburger Ballett-Tage starten mit „Hamlet 21“

Der Solist Alexandr Trusch verkörperte Hamlet, dem der Geist seines toten Vaters erscheint. Dieser befiehlt ihm, Rache an seinem mörderischen Bruder Fenge zu nehmen. Vor allem in der Beziehung zu der von Hélène Bouchet getanzten Mutter offenbart sich die Zerrissenheit Hamlets. Außerdem ein Schwerpunkt der Choreografie: Hamlets Liebe zu Ophelia, getanzt von Anna Laudere.

Die 46. Hamburger Ballett-Tage dauern noch bis zum 27. Juni 2021 an. Zur Aufführung kommen Vorstellungen von „Ghost Light“, „Beethoven-Projekt II“, „Tod in Venedig“, „Beethoven-Projekt I“ sowie die Filmvorführung „Ein Sommernachtstraum“. Die abschließende Nijinsky-Gala XLVI findet am 27. Juni (14.00 Uhr und 19.00 Uhr) zweimal hintereinander statt.

Hamburger-Ballett-Tage: Termine zur Übersicht

  • „Hamlet 21“: 14. und 22. Juni, um 19.30 Uhr
  • „Ghost Light“: 15. und 16. Juni, um 19.30 Uhr
  • „Beethoven-Projekt II“: 17. und 18. Juni, um 19.30 Uhr
  • „Tod in Venedig“: 19. Juni um 19.30 Uhr und 20. Juni um 17 Uhr
  • „Ein Sommernachtstraum“: 21. Juni um 19 Uhr (Filmvorführung) und 25. Juni um 19.30 Uhr
  • „Beethoven Projekt I“: 23. und 25. Juni, um 19.30 Uhr
  • „Nijinsky-Gala XLVI“: 27. Juni, um 14 Uhr und 19 Uhr

Tickets können telefonisch unter 040 35 68 68 bestellt werden.
Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg

jup/dpa