Hochbahnmitarbeiter kontrolliert Impfnachweis
Der HVV verhängt ab dem 13. Dezember ein 80 Euro Bußgeld bei Missachtung der 3G-Regelung. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Norddeutsche Bundesländer, darunter auch Hamburg, haben gemeinsam beschlossen, eine verstärkte Kontrolle der 3G-Pflicht im Nahverkehr anzuordnen. Diese findet am Donnerstag, dem 3. Februar, statt. 

In norddeutschen Bundesländern ist für Donnerstag, dem 3. Februar, eine verstärkte Kontrolle zur Einhaltung der 3G-Pflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln angekündigt. „Geplant ist ein gemeinsamer Aktionstag, an dem Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger, Polizei und Ordnungsämter teilnehmen“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD).

Auch in Hamburg werde die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert. Fahrgäste müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Einen Kontroll-Aktionstag hatte es Meyer zufolge in seinem Bundesland zuletzt Mitte Dezember gegeben. Von der Kontrolle ausgenommen sind die Bundesländer Niedersachsen und Bremen.

Erhöhte Strafe in Hamburg seit Dezember

Seit Dezember 2021 kostet ein Verstoß gegen die 3G-Maßnahmen in öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg 80 Euro. Dabei ist auch ein Bußgeldverfahren möglich. Seit dem 24. November 2021 gilt im Nahverkehr in Bussen und Bahnen die 3G-Regel. Dabei dürfen nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland nutzen. Für Kleinkinder und für Schülerinnen und Schüler gilt die Pflicht nicht.

Bei der letzten Kontrolle im Dezember 2021 zeigten rund 95 Prozent der Fahrgäste neben den Fahrscheinen auch bereitwillig ihren Impf- oder Genesenennachweis bzw. einen negativen Coronaschnelltest. Wie der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) im Januar mitteilte,  hatte der er rund 4.500 Menschen registriert, die keinen Nachweis vorzeigen konnten. Insgesamt wurden seit der Einführung der 3G-Pflicht im November 284.000 Fahrgäste überprüft.

jup / dpa

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Julia Rupf, Jahrgang 1995, hat Xavier Naidoo aus der Jury von DSDS geschrieben. Sie berichtete als Erste über seine Verschwörungstheorien. Außerdem hat sie bereits Will Smith interviewt und kommt aus der gleichen Kleinstadt wie die Rapper Shindy, Bausa und RIN: Bietigheim-Bissingen. Weil sie auch ansonsten keine Angst vor großen Namen hat, schreibt sie alles (Un-)Wichtige aus der Welt der Promis für die „Hamburger Morgenpost“, die „Gala“ und TV-Movie.de auf. In Hamburg ist Jule irgendwo zwischen Punk, Kickboxen und Hip-Hop unterwegs. Hauptsache Subkultur. Nach Jules erstem Tattoo redete ihre Mama eine Woche lang nicht mehr mit ihr, gebracht hat es aber nichts: Inzwischen hat sie vierzehn davon. Kürzel: jup