A7 in Schnelsen: Vollsperrung ab Freitagabend

Die Arbeiten dauern 55 Stunden

Die A7 bei Nacht. Foto: VSN/Danny Thielemann
Die A7 bei Nacht. Foto: VSN/Danny Thielemann

Auf der A7 ist am Wochenende kein Durchkommen: Zwischen den Anschlussstellen Eidelstedt und Schnelsen-Nord ist die Autobahn ab Freitagabend gesperrt.

Zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Eidelstedt und Schnelsen-Nord ist ein 3,5 Kilometer langer Streckenabschnitt von der Sperrung betroffen. Der Grund für die Sperrung sei das Aufschalten einer für den zukünftigen Betrieb notwendigen Software am Tunnel in Schnelsen. Insgesamt dauern die Verkehrseinschränkungen 55 Stunden an: von Freitag, 22 Uhr bis Montag, 5 Uhr.

Umleitungen für Fahrer:innen

Um die Vollsperrung zu überbrücken, bietet die Stadt mehrere Umleitungen an. Über die Holsteiner Chaussee (B4) und Oldesloher Straße (B432) soll der innerstädtische Verkehr umgeleitet werden. Fahrer:innen, die aus Norden Richtung Stadt fahren, können die Ausfahrt Schnelsen-Nord nehmen und über die Flughafenumgehung und die Alsterkrugchaussee fahren. Das Autobahndreieck Hamburg-Nordwest ist ebenfalls uneingeschränkt nutzbar.

Überregionaler Verkehr läuft über A21

Wer sich am Wochenende im überregionalen Verkehr bewegt, kann Richtung Norden, ab dem Horster Dreieck die A1 zu nutzen und ab Bargteheide über die A21 und die B205 bis zur A7-Anschlussstelle Neumünster-Süd fahren. Doch auch hier könnte es zu Problemen kommen: Auf der A21 steht wegen Bauarbeiten nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung – dies gilt auch für die Route Richtung Süden.

Starke Einschränkungen

Anwohner:innen in den Stadtteilen Stellingen und Schnelsen sollten ihr Auto am Wochenende komplett stehenlassen und Flugreisende müssen bei ihrer Anfahrt zum Airport deutlich mehr Zeit einplanen. Starke Verkehrsbehinderungen werden vor allem für Samstag- und Sonntagmittag erwartet.

dpa/ojo

1 KOMMENTAR

  1. Kann man die Bauarbeiten nicht absprechen?
    Wieso muss auf einer Umleitungsstrecke auch eine Baustelle mit nur 1 Fahrbahn je Richtung eingerichtet sein. Das ist doch ein Witz. Aber so ist sie halt, die deutsche Bürokratie

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