SPD-Doppelspitze, Weiland, Leonhard
Die Spitze der Hamburger SPD stellt sich breiter auf. Quelle: SophieLaylaThal/Pixabay

Zuwachs in der Spitze der Hamburger SPD: Vize-Landesvorsitzender Nils Weiland soll nach Wunsch des Landesvorstands in Zukunft mit Melanie Leonhard eine SPD-Doppelspitze bilden. Gewählt wird am Samstag. 

Der SPD-Landesvorstand will die Leitung der Partei in die Hände einer Doppelspitze geben. Dieser Aufgabe wollen sich SPD-Chefin und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard und  ihr bisheriger Vize Nils Weiland stellen. Die Entscheidung fällt beim Landesparteitag der Hamburger Partei am kommenden Samstag. Der Landesvorstand hatte zuvor einvernehmlich den Personalvorschlag für den Landesparteitag beschlossen.

„Die Aufgaben innerhalb, aber auch außerhalb der Partei werden immer vielfältiger und erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit”, erläuterte Leonhard. “Daher ist es nur folgerichtig, dass sich auch die Spitze breiter aufstellt, was sich mit Blick auf andere Gremien in unserer Partei bewährt hat.” Weiland und sie haben schon vorher eng zusammen gearbeitet.

Eingespielte SPD-Doppelspitze

Nils Weiland ist 48 Jahre alt und Jurist. Seit 1990 ist er Mitglied der Partei und seit Juni 2012 stellvertretender Vorsitzender der Hamburger SPD. Die Landesvorsitzende Melanie Leonhard steht seit 2018 an der Spitze der SPD. Die 44-Jährige ist seit 1999 Parteimitglied. Die Möglichkeit Doppelspitzen auf Kreis- und Landesebene einzuführen, besteht seit Juni. Das hatten die Hamburger Genossen auf einem digitalen Landesparteitag beschlossen.

kab/dpa

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Katharina Böhmer ist das Chamäleon unserer Redaktion. Geboren im Jahr 1998 im großen Nichts von Geseke in Nordrhein-Westfalen, hat sie sich entschieden, nicht nur eine Sache zu machen, sondern einfach mal alle: Sport? Mal Fitnessstudio, mal kiten. Einfach ausprobieren und machen. Musik? Von Metal über Pop bis Schlager, alles dabei. Arbeit? Sat 1 oder auch ThyssenKrupp. Katharina stieg ganz klassisch im Lokaljournalismus ein – berichtete über Schützenfeste und Schultheater. Dem Schreiben ist sie treugeblieben, auch wenn sich mittlerweile noch Video und Audio zu ihren Kompetenzen hinzugesellt haben. Ihre liebsten Themen sind Menschen und ihre Geschichten – so schrieb sie etwa über einen Sammler, der sein Haus zu einem DDR-Museum umgebaut hat. Nächstes Ziel: eine eigene Politik-Talkshow. (kab)