8. Mai Gedenktag: Carola Veit (SPD) bei der 47. Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft
8. Mai wird Gedenktag in Hamburg. Foto: Hamburgische Bürgerschaft

Der 8. Mai wird offizieller Gedanktag in Hamburg, um die Befreiung vom deutschen Faschismus zu würdigen – das beschloss die Bürgerschaft am 1. Juni. Der Antrag, einen neuen Feiertag einzuführen, wurde nicht angenommen.

Der 8. Mai soll auch in Hamburg offizieller Gedenktag werden. Die Hamburgische Bürgerschaft stimmte am gestrigen Mittwoch dem Antrag der Fraktion von SPD, Grünen und CDU mit klarer Mehrheit zu. Damit ist Hamburg das sechste Bundesland, dass den 8. Mai als Gedenktag einführt. Die Linke scheiterte in diesem Zusammenhang mit ihrem Antrag, den 8. Mai zum offiziellen und damit arbeitsfreien Feiertag zu ernennen. 

Der 8. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands „das Ende des fürchterlichen Zweiten Weltkrieges in Europa“, heißt es im Antrag der Fraktionen. Damit einher ginge die Befreiung Deutschlands von der menschenverachtenden Terrorherrschaft der Nationalsozialisten.

8. Mai als Tag für die Demokratie

Mit dem 8. Mai als Gedenktag soll die Voraussetzungen „für unser heutiges demokratisches Selbstverständnis“ geschaffen werden, heißt es weiter. Es soll dafür gesorgt werden, dass „der 8. Mai durch Veranstaltungen und dergleichen würdig begangen wird“, hieß es im Antrag der Fraktion.

grü/dpa

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