Auf einigen Strecken gilt das 9-Euro-Ticket nicht.
Auf einigen Strecken gilt das 9-Euro-Ticket nicht. Foto: Oliver Lang / Deutsche Bahn AG

An diesem Mittwoch beginnt die Aktion zum 9-Euro-Ticket. Das Ticket gilt jeweils für einen Kalendermonat und kann bundesweit genutzt werden, jedoch nicht auf jeder Strecke.

Mit dem 1. Juni startet das 9-Euro-Ticket. Das Ticket gilt für den öffentlichen Personennahverkehr in ganz Deutschland. Für insgesamt 27 Euro lassen sich damit drei Monate lang Busse und Bahnen nutzen. Aber Achtung, in manchen Regionalbahnen ist es nicht gültig. 

Wo gilt das 9-Euro-Ticket nicht?

Das Ticket gilt nur in Nahverkehrszügen, die von der DB Regio betrieben werden. Einige Nahverkehrszüge werden jedoch von der Fernverkehrs AG betrieben und sind somit vom Angebot ausgeschlossen. Hierbei handelt es sich vorrangig um ICs mit Teilstrecken, auf denen zwar regulär Nahverkehrstickets gelten, das 9-Euro-Ticket aber nicht genutzt werden kann. Laut Bahn seien diese Routen in der Fahrplanauskunft mit dem Hinweis „9-Euro-Ticket nicht gültig“ vermerkt. Betroffen sind einzelne Verbindungen, vor allem in Nord- und Ostdeutschland. 

Auf folgenden Strecken kannst du nicht mit dem 9-Euro-Ticket fahren:

  • Bremen – Norddeich Mole
  • Rostock – Stralsund
  • Elsterwerda – Berlin
  • Berlin – Prenzlau
  • Potsdam-Berlin – Cottbus
  • Dillenburg – Iserlohn-Letmathe 
  • Erfurt – Gera

In den Zügen des Fernverkehrs ist das günstige Ticket nicht gültig. Dazu gehören ICE, EC, Flix-Züge und Fernbusse. Einzige Ausnahme sind derzeit die Intercity-Zügen der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen (teilweise bis Konstanz). Hier ist die Fahrt mit dem Ticket erlaubt. Fahrradmitnahmen sind auf keiner Strecke gestattet.

Volle Züge an Pfingsten

Das Angebot ist beliebt: Allein der Hamburger Verkehrsbund (HVV) verkaufte bereits 335.000 Tickets. Die Nachfrage dürfte zu vollen Zügen führen. Die Bahn warnt, dass es am kommenden Wochenende „aufgrund des 9-Euro Tickets zu einer zusätzlich erhöhten Auslastung in Zügen und Bahnhöfen kommen kann“.

grü

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Laura Grübler, geboren 1997 in Schwerin, hatte ihren ersten Model-Job ausgerechnet in München – sie trug fürs Cover des „Curvy Magazine“ ein Plus-Size-Dirndl. An der Uni Hamburg studierte sie neben Medienfächern Amerikanistik. Für das englischsprachige „Title Mag“ interviewte sie schon während des Bachelor-Studiums Bands von R‘n‘B über Trap bis Indie, sprach mit zahlreichen Künstler*innen und Designer*innen – und trotz aller Erfahrung war sie jedes Mal wieder wahnsinnig aufgeregt. Auf Instagram bricht Laura mit Sehgewohnheiten, sie wirbt für realistische Schönheitsideale und normalisiert dicke Körper. Ganz nach ihrem Motto: “Du bist gut so wie du bist, und fertig”. Kürzel: grü