Die Zahl der Affenpocken in Hamburg steigt
Die Zahl der Affenpocken in Hamburg steigt. Foto: Andrea Männel, Andrea Schnartendorff / RKI

Die Sozialbehörde berichtet von 30 Männern mit dem Wohnsitz in Hamburg, bei denen die Affenpocken nachgewiesen worden seien.

Am letzten Dienstag waren 16 Fälle von Affenpoken bekannt gewesen. Inzwischen berichtet Hamburgs Sozialbehörde von 30 Männern, die sich nachweislich infiziert haben sollen. Damit haben sich die Fälle in Hamburg fast verdoppelt. Infektionen mit schweren Krankheitsverläufen gab es Angaben zufolge nicht. Infizierte Personen müssten sich für 21 Tagen isolieren.

Impfangebot für Affenpocken gemäß Empfehlung der Impfkommission

Hamburg bereite gemäß der Empfehlung der Impfkommission (Stiko) ein Impfangebot vor, so Behördensprecher Martin Helfrich. „Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, soll also zunächst Menschen, die mit Infizierten enge körperliche Kontakte hatten, eine Impfung angeboten werden.“ Danach sollen Menschen mit erhöhtem Expositions- und Infektionsrisiko geimpft werden. Grundsätzlich können sich alle Menschen über engen Körperkontakt mit einer infizierten Person mit den Affenpocken anstecken.

stm/dpa

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