Menschen stehen an einem Bahnhof und halten ein Schild für Geflüchtete aus der Ukraine hoch.
Zu Beginn des Krieges boten viele Menschen ukrainischen Flüchtlingen privat Unterkünfte. Foto: #Unterkunft Ukraine

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs stellten viele Hamburger private Unterkünfte für Flüchtlinge aus der Ukraine bereit. Die Bereitschaft dazu lässt nun laut Sozialbehörde nach.

Das Angebot von Privatunterkünften für Geflüchtete aus der Ukraine geht laut Sozialbehörde seit Beginn des russischen Angriffskriegs zurück. Die Behörde bezieht sich dabei auf die Zahlen aus einem Aufruf der Bürgerstiftung Hamburg. Über diesen seien insgesamt 930 Wohnungen angeboten worden, von denen sich 780 tatsächlich als geeignet erwiesen hätten.

„Für alle Beteiligten stellt es eine gewisse Belastung im Haushalt dar, Menschen gewissermaßen auf dem Sofa zu beherbergen, und oft ist eine solche Unterkunft nur bedingt als mittel- bis langfristige Lösung geeignet“, so ein Sprecher der Sozialbehörde. „In über 2000 Fällen haben sich bei uns Menschen gemeldet, die zuvor auf eine solche Weise untergekommen waren, nun aber doch auf eine städtische Unterkunft zurückgreifen mussten.“

Öffentliche Unterkünfte als Ausweichmöglichkeit

Die Zahl der privat gemeldeten Wohnungen sei aber inzwischen erheblich zurückgegangen. Denjenigen, die nicht mehr in Privatunterkünften bleiben könnten, würden öffentliche Unterkünfte angeboten.

Insgesamt sind laut der Behörde rund 18.400 Schutzsuchende aus der Ukraine in von der Stadt bereitgestellten Unterkünften angekommen. 17.100 hätten ihren Wohnort ohne städtische Hilfe organisieren müssen.

ega/dpa

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