Lara May, Tara Soltani und Sophia Sailer sind die Presenterinnen des Instagram-Kanals “21 Gramm”. Schon seit fast einem Jahr sprechen sie mit ihrer Community offen über die Themen Tod, Trauer und Sterben.

Titelbild: WDR

Die digitale Trauer gewinnt im Trauerprozess immer mehr an Bedeutung. Viele Menschen teilen Bilder, Fotos oder Audios im Internet, oft auch auf den Sozialen Medien. Ihnen fällt es schwer, über ihre Gefühle, Probleme und Erfahrungen zu sprechen – auf Instagram finden Sie oft Unterstützung, wie zum Beispiel bei “21 Gramm”.

Der Account ist eine Kooperation der WDR-Redaktionen Doku und Religion. Das Team besteht unter anderem aus Expert*innen, Psycholog*innen und Trauerbegleiter*innen, wodurch in den Beiträgen verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen beleuchtet werden können.

“21 Gramm”: offen über Tod und Trauer reden

Für Presenterin Lara May ist der Tod ein Thema in unserer Gesellschaft, das viele gerne von sich wegschieben würden. Trauernde wüssten oft nicht, was zu tun sei, wenn sie mit dem Tod konfrontiert werden, so Sophia Sailer. „Wenn man mit Trauernden spricht, dann erzählen super viele Leute, dass sie sich isoliert gefühlt haben, weil sie nicht wissen, wie oder mit wem sie darüber sprechen können.“

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Die Angst vor dem Tod nehmen

Warum 21 Gramm?

Anfang des 20. Jahrhunderts wog der amerikanische Arzt Duncan MacDougall sechs Menschen unmittelbar vor und nach ihrem Tod. Durchschnittlich verloren die Körper der Verstorbenen 21 Gramm Gewicht. Er ging davon aus, dass die Seele so viel wiegen würde.

Das Ziel des Kanals ist es, Tabus zu brechen. Er bietet Trauernden Unterstützung und möchte ihnen zeigen, dass sie mit ihren Gefühlen, Problemen und Erfahrungen nicht alleine sind. „’21 Gramm’ soll letztendlich eine Art Safe Space auf Instagram sein. Eine Plattform, wo wir uns austauschen können und offen miteinander sprechen. Über Themen, über die wir eigentlich ja kaum bis sehr, sehr wenige offen und ehrlich sprechen”, sagt Lara May.

In der FINK.HAMBURG-Podcastfolge erzählen Lara May und Sophia Sailer noch mehr über den Instagram-Kanal “21 Gramm”:

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Stine „die Maschine“ Schumacher hat ihren Spitznamen durch ihre hervorragenden Reflexe im Tor bekommen. Seit zwölf Jahren spielt sie Fußball, verlagerte ihre Karriere dann aber doch lieber in die Öffentlichkeitsarbeit von Eintracht Braunschweig. In der Abteilung absolvierte sie im Rahmen ihres Bachelorstudiums Kommunikationsmanagement ein Praktikum. Aber Fußball ist nicht ihre einzige Leidenschaft: Die 1999 geborene Harsefelderin ging nach dem Abitur als Au Pair nach Italien – auch um ihrem Lieblingssänger Eros Ramazzotti etwas näher zu sein. Dort vertiefte sie ihr Interesse am Fotojournalismus. Bei der Orangenschlacht in Ivrea oder beim Kochen mit der Gastfamilie – immer war die Kamera dabei. Was kann Stine eigentlich nicht? Ganz einfach: lügen. Nicht mal zur Not. Kürzel: stm

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