Die Bücherverbrennung von 1933 jährt sich in diesem Jahr zum 90. Mal. In Hamburg findet dazu ein Aktionsmonat mit Lesungen und Ausstellungen statt.
Im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek wird am heutigen Mittwoch ab 19 Uhr die Veranstaltungsreihe “Hamburg liest verbrannte Bücher” eröffnet. Illustrations-Studierende der HAW Hamburg wirken an dem Aktionsmonat mit der Ausstellung “feuerfest” mit. Zu sehen ist eine Bandbreite von Illustrationen: über Animationsfilme, bis hin zu Comics, Reportagen und Figuren. Die Studierenden sind dafür auf Spurensuche gegangen, indem sie mit ihren Großeltern und Expert*innen gesprochen haben.
Bis zum 10. Juni 2023 können Besucher*innen täglich Lesungen, Musikveranstaltungen und Ausstellungen besuchen. Veranstaltungsorte sind unter anderem Schulen und Bibliotheken, sowie Orte der Bücherverbrennung:
- Kaiser-Friedrich-Ufer
- Else-Rauch-Platz
- Ifflandstraße/Sechslingspforte
- Sportplatz Fritz-Reuter-Straße
- Segelflugverein Boberger Dünen
jmk
Jan-Marius Komorek, Jahrgang 2001, kämpft zwar intensiv für den Klimaschutz, bevorzugt es aber, Plakate an Wände zu kleben, anstatt seine Hände auf die Straße. Er ist in Kiel geboren und in Oldenburg aufgewachsen. An der Hafencity Universität studierte er Kultur der Metropole, und wenn er dazu kommt, ist er gern in der Stadt mit seiner Spiegelreflexkamera unterwegs. In seiner Freizeit engagiert sich Jan-Marius bei Fridays for Future. Dort kümmert er sich um Social Media und Streikorga. Neben dem Ehrenamt hat er auch noch einen Studentenjob. Er ist, passend zu seiner Klimafreundlichkeit, als radelnder Reporter bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft tätig. Jan-Marius beweist Tag für Tag: Klimaaktivismus geht auch ohne Skandal. (Kürzel: jmk)