Blaulicht der Polizei in der Nacht. Schlägerei
15 Streifenwagen waren am Dienstagabend bei einer Schlägerei in Hamm vor Ort. Foto: Pixabay

20 Beteiligte, zwei Verletzte und 15 Streifenwagen: Am Dienstagabend kam es vor einem Bordell in Hamm zu einer Schlägerei. Auslöser sei ein Streit zwischen einer Prostituierten und einem Freier gewesen.

Rund 20 Menschen haben sich am Dienstagabend vor einem Bordell namens Modelle Haus am Hammer Deich geprügelt. Es kam zu einem Polizeieinsatz. Ein Monteur aus Emden sei unzufrieden mit der angebotenen Leistung gewesen und habe die Sexarbeiterin angreifen wollen, sagte Polizeisprecher Holger Fehren am Mittwoch.

Schlägerei mit Pfefferspray, Baseballschläger und Leitern

Die Sexarbeiterin holte sich Hilfe von Angestellten des Bordells, so der Polizeisprecher weiter. Der Kunde habe ebenfalls weitere Leute dazugerufen. Aus dem Streit entwickelte sich eine Schlägerei, bei der die beiden Parteien Pfefferspray, einen Baseballschläger und Leitern einsetzten.

Dabei verletzten sie zwei Männer leicht, darunter der Freier. Beteiligte schlugen bei drei Fahrzeugen die Scheiben ein.

Die Polizei war mit 15 Streifenwagen und drei Hundeführer-Fahrzeugen vor Ort. Sie nahm von 15 Personen die Personalien auf. Festnahmen gab es keine.

dpa/ikt

Benedikt Scherm, Jahrgang 1998, hat eine Katze überfahren. Damals, in der 5. Klasse auf dem Fahrrad, in einer Gemeinde in der Nähe von Bayreuth. Zu Schaden kam dabei aber nur er selbst. Heute präsentiert Benedikt gemeinsam mit einem Freund seine Erfolge aus der Küche auf Instagram, und auch dabei gibt es gelegentlich Unfälle: Hin und wieder brennt etwas an. Musikalisch interessiert ihn eine ganze Menge, von Deutschrap bis Lo-Fi und Techno, aber beim Klavierspielen ist er nie besonders weit gekommen, und wenn er im Auto mitsingt, sagen ihm seine Freunde, dass er bitte still sein soll. Er arbeitete unter anderem für den Nordbayerischen Kurier, den Bayrischen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung, in Passau studierte er Journalistik und strategische Kommunikation. Ob es für ihn am Ende Schreiben, Audio oder Video wird, muss er noch herausfinden – Journalismus muss es in jedem Fall sein. (Kürzel: ikt)