Sein Fahrrad sicher am Bahnhof abstellen – das ist häufig ein Problem in Hamburg. Fahrradfahrer*innen können sich bald über neue Stellplätze an Bahnhöfen freuen.
Das Unternehmen Park+Ride will 1200 neue Stellplätze bauen, zusätzlich wolle man 750 Plätze modernisieren. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Auch der Hamburger Hauptbahnhof soll für Radfahrer*innen attraktiver werden. Der Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) begrüßt die Pläne.
Bald 27.000 Fahrradstellplätze in Hamburg
Für Modernisierung und Neubau plane das Unternehmen mit einer Investition von 3,2 Millionen Euro. Bis zum Ende des Jahres könnten sich Hamburger Fahrradfahrer*innen so über insgesamt 27.000 Stellplätze freuen, dazu zählen kostenfreie Bügel- und kostenpflichtige Schließanlagen. In den kostenpflichtigen Anlagen können Hamburger*innen ihre Fahrräder sicher abstellen. 2020 gab es in Hamburg bundesweit die zweithäufigsten Fahrradiebstähle.
Informationen zu den Preisen gibt es auf der Homepage des Unternehmens.
Fahrradparkplatz am Hamburger Hauptbahnhof
Fahrradfahrer*innen sollen ihr Fahrrad in Zukunft sicher am Hauptbahnhof Hamburg abstellen können: „Hiervon werden vor allem die Pendlerinnen und Pendler profitieren, die mit der Ankunft am Hauptbahnhof ihr tägliches Fahrziel noch nicht erreicht haben und das Rad nutzen wollen”, so Geschäftsführer Jan Krampe.
Neue Fahrradstellplätze für Hamburg:
An folgenden Haltestellen sollen 2023 weitere Stellplätze entstehen:
- S-Bahnstation Rissen
- S-Bahnstation Wellingsbüttel
- U-Bahnstation Lattenkamo
- U-Bahnstation Lutterothstraße
- U-Bahnstation Joachim-Mähl-Straße
- U-Bahnstation Uhlandstraße
- U-Bahnstation Alter Teichweg
Verkehrssenator Tjarks sieht in den neuen Stellplätzen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende: „Mit dem deutlichen Ausbau der B+R Anlagen in diesem Jahr schaffen wir bessere Abstellmöglichkeiten an den Schnellbahnhaltestellen, schnellere Mitnahmemöglichkeiten und ein ganzheitliches attraktives Verkehrskonzept.”
ape/dpa
Anton Peter, Jahrgang 1994, baute in der achten Klasse gemeinsam mit seinem Vater einen Pizzaofen. Heute isst er aber lieber Ravioli Al Ragu, nach dem handgeschriebenen Rezept seiner Großmutter. Als Schüler trainierte er in Hannover jahrelang Jugendliche im Fußballspielen. Er selbst hofft darauf, sich auf St. Pauli noch als Spieler in die erste Mannschaft hocharbeiten zu können. Bislang kam er allerdings nicht dazu, den Mitgliedsantrag auszufüllen. In Witten studierte Anton Philosophie, Politik und Ökonomik. Nebenbei baute er für das Beratungsportal Krisenchat für Jugendliche in Problemlagen einen Tiktok-Kanal auf. Derzeit hilft er einem Freund aus Äthiopien von dort importierten Wildkaffee auf den deutschen Markt zu bringen.
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