Die Bauarbeiten in der Osterstraße sind fast abgeschlossen. Nun schlagen SPD und Grüne eine Kreuzung nach japanischem Vorbild vor. Quer dürften Fußgänger dann über die Fahrbahn laufen. Das ist weniger chaotisch, als es sich anhört.
Rund zwei Jahre lang wurde laut NDR in der Osterstraße eine Fernwärmeleitung verlegt. Nun sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Die SPD und die Grünen wollen Fußgänger*innen an der Kreuzung Osterstraße/Heußweg künftig auch diagonal über die Straße gehen lassen. Einen entsprechenden Antrag legten die beiden Fraktionen am vergangenen Donnerstag in der Bezirksversammlung in Eimsbüttel zur Abstimmung vor.
Diagonal über die Kreuzung: Tokio als Vorbild
Als Vorbild dient die berühmte Shibuya-Kreuzung in Tokio. Dort dürfen Fußgänger*innen die Straßen nicht nur im rechten Winkel, sondern auch diagonal überqueren. Dafür stoppt der gesamte Fahrverkehr während einer Ampelphase, während alle Fußgängerampeln gleichzeitig auf Grün schalten.
Auch in Eimsbüttel könnte eine solche Regelung Wege verkürzen. Die Zugänge zur U-Bahn-Linie U2 liegen auf unterschiedlichen Seiten der Kreuzung und sind nicht miteinander verbunden. Wer von einem Zugang zum anderen möchte, muss bislang Umwege über die bestehenden Fußgängerüberwege nehmen.
Gabor Gottlieb, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bezirk Eimsbüttel, erklärte gegenüber FINK.HAMBURG, dass es bislang keine konkreten Pläne zur Umsetzung gebe. Die Diagonalquerung wäre die erste in Hamburg. Sie solle vor allem für Fußgänger*innen eine Erleichterung bringen. Zudem könne sie die Verkehrssicherheit verbessern: Rechtsabbiegende Fahrzeuge müssten dann nicht mehr warten, bis Fußgänger*innen die Straße überquert hätten. Für die Umsetzung seien lediglich kleinere Anpassungen nötig, etwa an der Ampelschaltung und den Straßenmarkierungen.
Osterstraße: Nach zwei Jahren wieder freie Fahrt
In der Osterstraße im Zentrum des Bezirks Eimsbüttel soll der Verkehr am 2. November wieder durchgängig rollen. Ursprünglich war für das Projekt nur eine Bauzeit von einem Jahr vorgesehen. Lieferschwierigkeiten beim Beton und Fremdleitungen, die anders verliefen als in den Plänen eingezeichnet, verzögerten die Arbeiten.
Bereits ab dem 24. Oktober soll die Buslinie 4 wieder regulär über die Osterstraße fahren. Aktuell muss sie wegen der Bauarbeiten über die Fruchtallee umgeleitet werden.
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Als Kind war sie kein Fan ihres Namens, liebte aber die Farbe. Rosa Bort, geboren 1998 in Braunschweig, zog nach dem Abitur nach Köln. Fürs Studium in Medien- und Wirtschaftspsychologie und, wie überall wo sie hinkommt: um dort zu tanzen, am liebsten zu Hiphop oder House. In Köln arbeitete sie nebenbei im Vertrieb und Marketing bei einem Fahrradhersteller. Im Anschluss an ein Praktikum in Prag baute sie den TikTok-Kanal des deutsch-tschechischen Magazins „Landesecho“ auf und wurde 2025 dafür mit dem „Johnny”-Klein-Preis ausgezeichnet. Sie lernte dabei unter anderem, dass Slytherin auf Tschechisch “Zmijozel” heißt. Im Praktikum bei Next Media Hamburg half sie, Workshops und Events für Medienunternehmen zu organisieren. Heute liebt Rosa ihren Namen, aber die Farbe ist ihr zu zart. Kürzel: rot







