
Mit einer weiteren Übung im Straßenverkehr trainierte die Hamburger Polizei am Mittwoch ihren Einsatz zum G20-Gipfel. Autofahrer beschwerten sich über Staus und Lärm in der Innenstadt.
Die Hamburger Polizei hat sich mit einer weiteren Übung im Straßenverkehr auf den G20-Gipfel vorbereitet. Die Beamten trainierten am Mittwoch erneut Konvoi-Fahrten für die Begleitung der G20-Delegationen, wie ein Sprecher sagte. Sie fuhren mit Einsatzwagen und Motorrädern durch die Stadt, ein Hubschrauber überwachte die Aktion aus der Luft. Die Übung führte zeitweise zu Behinderungen im Verkehr.
Von den Staus betroffen waren Autofahrer, die auf den Wege zur Elbphilharmonie, zu den Messehallen und zum Flughafen waren. Auf Twitter bat die Hamburger Polizei um Verständnis und wies darauf hin, dass nur der echte Straßenverkehr eine reale Übungsumgebung bieten kann. Es hieß weiter: “Ziel ist nicht nur, die Staatsgäste sicher an ihr Ziel zu geleiten, sondern gleichzeitig die Auswirkungen auf den übrigen Verkehr zu minimieren.”
Heute erneute #G20HAM17-Übung “Schleusung von Kolonnen” – es kann stadtweit zu kurzen Verkehrsstörungen kommen, wir bitten um Verständnis. pic.twitter.com/OBmGOEb6Ql
— Polizei Hamburg (@PolizeiHamburg) June 14, 2017
Viele Hamburger reagierten unter dem Polizei-Tweet genervt auf die erneute G20-Übung:
Dieser Mist #G20 Gipfel hat noch nicht mal angefangen und wir die in #Hamburg leben werden schon seit Wochen mit dem Mist genervt!
— AliPi (@AliPi25421) June 14, 2017
Ich vermute ich stecke gerade deshalb im Stau?!
Ernsthaft, mein Verständnis hält sich in Grenzen. Diese G20 Sch… nervt!— Miss Gab (@Miss_Gab_HH) June 14, 2017
Wie lang werden wir noch von diesem Hubschrauber terrorisiert? Kolleginnen & ich würden gern wieder konzentriert arbeiten können 🙄
— Krstn (@kersti1910) June 14, 2017
Wo darf ich mich denn morgen einreihen? Gestern das gleiche. Ich komme so gerne von der Nachtschicht später nach Hause.
— sethbutrue (@sethbutrue) June 14, 2017
fel/dpa
Die Stimme von Johanna Felde, Jahrgang 1993, hat schon so manches junge Paar ins Eheglück begleitet: Eine Zeitlang sang sie in einer Band, die unter anderem bei Hochzeiten auftrat. Die gebürtige Wolfsburgerin mit russlanddeutschen Wurzeln hat sich in Berlin und Schottland für Obdachlose engagiert. Neben ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität in Berlin hat sie Praxiserfahrung beim ARD Text und WeltN24 gesammelt. Danach arbeitete sie bei Edition F im Bereich Native Advertising, was ihr Interesse am Verhältnis zwischen Journalismus und PR weckte. Jetzt wohnt sie zusammen mit einem Pärchen in einer 3er-WG im Schanzenviertel – und das funktioniert erstaunlich gut.