Verkehrskonzept im HVV für den G20-Gipfel. Foto: Catalina Langer
Verkehrskonzept im HVV für den G20-Gipfel. Foto: Catalina Langer

Trotz einiger Einschränkungen werden die Busse und Bahnen zum G20-Gipfel in Hamburg fahren. Das muss man zum Sonderfahrplan wissen:

„Alle Fahrgäste werden ihr Fahrtziel während des G20-Gipfels erreichen“ verspricht Christoph Kreienbaum, Pressesprecher der Hochbahn. Der Bus- und Bahnverkehr wird nicht immer planmäßig verlaufen können, aber alle Linien werden fahren. Nur acht von 10.000 Bushaltestellen in Hamburg werden nicht angefahren werden können. U-Bahn und Schnellbahn sind nicht vom G-20-Gipfel betroffen. „Jede Bürgerin, jeder Bürger wird mit dem ÖPNV an diesen Tagen an jedes Ziel in dieser Stadt kommen“, so Susanne Meinecke von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Appell an die Bürger: Zwischen Donnerstag 12 Uhr und Samstag 20 Uhr  das Auto zuhause stehen lassen

Straßensperrungen für die Schleusung von Staatsgästen, Demonstrationen und außerordentliche Änderungen der Verkehrslage: Während des G20-Gipfels in Hamburg wird der Verkehr auf die Probe gestellt. Der HVV hat sich langfristig darauf vorbereitet und heute sein Konzept vorgelegt. In der Zeit vom Donnerstag, 6. Juli, 12 Uhr bis Sonnabend, 8. Juli, 20 Uhr wird es folgende Änderungen im Fahrplan geben:

Umstellen müssen sich diejenigen, die auf Busse angewiesen sind. Hier warnte der HVV vor Beeinträchtigungen. Das Verkehrskonszept zu den Gipfeltagen sieht vor, dass 22 von 111 Linien in Hamburg „planerisch verkürzt“ werden. Das bedeutet, dass man unterwegs das Fahrzeug an einer oder mehreren Stellen für die Weiterfahrt wechseln muss. Busse pendeln auf kürzeren Strecken hin- und her, damit eventuelle Verspätungen nicht die gesamte Linie und somit mehr Fahrgäste betreffen. Allgemein gilt, die Umsteigemöglichkeiten entlang der Strecke zu nutzen und in U-Bahn und Schnellbahn zu wechseln.

„Wir haben ein wohldurchdachtes und intelligentes Konzept.“

Hochbahnsprecher Christoph Kreienbaum erläutert das HVV-Konzept. „Jeder Fahrgast wird an sein Ziel kommen.“ Foto: Catalina Langer
Hochbahnsprecher Christoph Kreienbaum erläutert das HVV-Konzept. „Jeder Fahrgast wird an sein Ziel kommen.“ Foto: Catalina Langer

Vor allem für den Weg in die Innenstadt gilt: Nach Möglichkeit die U- und S-Bahn nutzen. Im Zentrum werden acht Bushaltestellen geschlossen. Aber die Innenstadt brauche sowieso keine Busse, versicherte Kreienbaum. U- und S-Bahn Stationen sowie anliegenden Busstationen würden das Gebiet genügend abdecken. „Man muss bis zum Ziel nie länger als 700 Meter gehen“, so Kreienbaum. Auf die Frage, wie man auf außerordentliche Störungen im Betriebsablauf eingehen werde, hatte der HVV eine Antwort: „Wir sind Profis, wir müssen jeden Tag Störungen überwinden.“

Der geänderte Fahrplan für die Gipfeltage ist ab Mittwoch, 28. Juni über die HVV-App und online abrufbar.

Bei Fragen zum Fahrplan informieren die HVV-Hotline (040) 19449, hvv.de und das Social-Media-Serviceteam über Twitter und Facebook.

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Agata Strausa, Jahrgang 1989, ist gebürtige Lettin, Spitzensportlerin und denkt dreisprachig: Deutsch, Englisch und Lettisch. Täglich läuft sie im Stadtpark oder um die Alster und kommt schnell mal auf 100 Kilometer in der Woche. Sie ist über die 5000 Meter die schnellste aller Lettinnen und hat schon in diversen Disziplinen an Europameisterschaften teilgenommen. In Florida hat Agata ihren Bachelor in Kunstgeschichte und BWL gemacht. Zurück in Hamburg entdeckte sie als Social-Media-Managerin in der Sportbranche die Freude an der Kommunikation. Außerdem gefällt ihr minimalistisches Design. Visuelle Ästhetik spielt selbst dann eine große Rolle, wenn sie To-do-Listen schreibt.