Der Tennisturnier-Organisator Michael Stich verliert seine Lizenz. (Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Michael Stich soll nur noch im kommenden Jahr für die Organisation des traditionellen Hamburger Tennisturniers am Rothenbaum verantwortlich sein. Ob die Hansestadt  Standort der Veranstaltung bleibt, ist offen.

Michael Stich verliert seine Lizenz für das Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum. Das teilte der Deutsche Tennis Bund (DTB) am vergangenen Sonntag mit. Die Lizenz für Stich und dessen Agentur HSE laufe demnach 2018 aus und werde nicht verlängert. Stattdessen nimmt der DTB Verhandlungen mit dem österreichischen Gründer des WTA-Turniers, Peter-Michael Reichel, auf.

Man habe in den vergangenen Monaten alle vorliegenden Angebote analysiert. „Am Ende haben wir uns für jenes entschieden, das dem DTB nach Bewertung aller Kriterien das beste Gesamtpaket garantiert“, begründete DTB-Präsident Ulrich Klaus die Entscheidung für Reichel.

Die Standortfrage des Turniers bleibt zunächst offen. Das Turnier hat in Hamburg weit mehr als 100 Jahre Geschichte und so bleibt die Hansestadt weiterhin eine Option. Jedoch müsse die Stadt Hamburg „sich bewegen und für die Turnier-Ausrichtung einen entscheidenden Anteil zu einer vollständig intakten Anlage beitragen“, so Klaus. „Sollte eine umfangreiche Unterstützung der Stadt nicht sichergestellt werden, müssten wir auch für alternative Standorte offen sein.“

Sportstaatsrat Christoph Holstein entgegnete dazu am Sonntag: „Wir wollen mit allen Beteiligten vernünftig sprechen, damit das Rothenbaum-Turnier eine Zukunft hat. Allerdings sollte niemand glauben, dass sich die Stadt unter Druck setzen lässt.“

sam/dpa

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.