YouTuber ApoRed bei seinem Statement am 22.10.2017.
YouTuber ApoRed bei seinem Statement am 22.10.2017. Screenshot: YouTube/ApoRed

Sieben Monate auf Bewährung und 200 Arbeitsstunden: Der Hamburger YouTuber ApoRed will gegen sein Urteil in Berufung gehen – und erhebt Vorwürfe gegen die Richterin.

„Die Richterin hat mich gehasst und hatte was persönlich gegen mich.“ ApoRed hat sich zum ersten Mal nach seiner Verurteilung auf seinem YouTube-Kanal geäußert. Außerdem beschwert er sich über ihren Tonfall: „Die ganze Sache ist über ein Jahr und vier Monate her. Ich habe daraus gelernt. Aber sie hat es einfach nicht eingesehen. Dieser Ton mit dem sie mit mir gesprochen hat… Warum redet man mit mir auf diese Art und Weise?“ Auch auf die Staatsanwältin geht der YouTuber ein. Sie habe bei ihrem Antrag „gezittert und sei fast durchgedreht.“

„Rennt lieber, wenn euer Leben was Wert ist.“

ApoRed, der mit bürgerlichem Namen Ahmad Ahadi heißt, will gegen sein Urteil in Berufung gehen. Das Landgericht Hamburg hatte ihn wegen eines YouTube-Videos zu sieben Monaten auf Bewährung und 200 Arbeitsstunden verurteilt.

Ahmad Ahadi hatte im Juni 2016 in St. Georg zwei Frauen und einem Mann, die an einem Geldautomaten warteten, eine schwarze Tasche vor die Füße geworfen und dies mit den Worten kommentiert: „30 Sekunden habt ihr alle Zeit. Rennt lieber, wenn euer Leben was Wert ist.“ FINK.HAMBURG hat berichtet.

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