Ein Blick ins G20-Medienzentrum. Mehreren Journalisten wurde grundlos die Akkreditierung zum Gipfel abgenommen, berichten mehrere Medien. Foto: Christina Sabrowsky/dpa
Ein Blick ins G20-Medienzentrum. 32 Journalisten wurde der Eintritt verwehrt. Foto: Christina Sabrowsky/dpa

Erneut werden Fehler in Bezug auf den Umgang mit Medien beim G20-Gipfel öffentlich. Der Entzug der Akkreditierung einiger Journalisten in Hamburg war nicht rechtskonform.

Beim G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli wurden 32 Journalisten von der Polizei daran gehindert, in das G20-Medienzentrum zu gelangen. Grund hierfür war eine Liste des BKA (Bundeskriminalamt). Auf dieser Liste standen insgesamt 82 Personen, darunter nicht nur Journalisten, sondern auch Mitarbeiter aus dem Catering und Service. Obwohl zu diesem Zeitpunkt schon bekannt war, dass die Basis für die Liste nicht rechtskonform war, wurde sie an die Polizisten am Eingang des G20-Medienzentrums ausgegeben. Nach zwei Stunden zog das BKA die Liste wieder zurück, worüber die Polizisten vor Ort nach Angaben des Landeskriminalamtes Hamburg nicht rechtzeitig informiert wurden. So soll es zu den Akkreditierungsentzügen gekommen sein.

kor/tagesschau/meedia

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Ursprünglich wollte Julian Kornacker, Jahrgang 1992, nach der Schule "dick Kohle verdienen" und studierte deshalb in der Oberpfalz BWL. Relativ schnell wurde dem Hannoveraner jedoch klar, dass es Wichtigeres gibt und er verschrieb sich dem Journalismus. Die ersten Schritte unternahm er beim ZDF und Radio Hamburg. Es folgte ein Bachelor in Sportjournalismus an der Medienakademie der Hansestadt. Julian schämt sich nicht dafür, Fan von Cristiano Ronaldo zu sein. An seiner Begeisterung für Videospiele lässt er seit einiger Zeit auch andere teilhaben: auf seinem eigenen Let’s-Play-Kanal bei YouTube. Die Kamera ist seine andere große Leidenschaft: Vor und hinter der Linse sorgt Julian für bewegte Bilder. Zum Einschlafen hört er "Fest und flauschig".