Hamburg Linie U3 typisch Bahnfahrer HVV
Die Linie U3 an der Hoheluftbrücke. Foto: Laura Lagershausen

Vom Schlump bis zum Schlump und wieder zurück – die U3 ist die einzige Ringlinie Hamburgs und schon seit mehr als 100 Jahren in Betrieb. Diese typischen Situationen kennen alle, die mit ihr regelmäßig rund um die Alster fahren.

1. Am Wochenende nachts mal in aller Ruhe mit der Bahn nach Hause fahren? Nicht in dieser Linie.

2. Selbst nach jahrelanger Routine versichert man sich als Fahrgast immer zwei Mal, ob man in die richtige Richtung fährt.

3. Liebe Touristen: Ja, das ist der Hafen und ja, über diesen Anblick freuen wir Hamburger uns auch immer wieder.

4. Schneller ans Ziel kommen? Erfahrene U3-Fahrer kennen den Trick und nehmen zwischen Berliner Tor und Schlump einfach die U2.

5. Wenn eine Gruppe Grundschüler an der Kellinghusenstraße aussteigt und laut „Holthusenbad“ ruft – it’s HVV-Rallye time!

6. Wer einmal in den Genuss der U3 gekommen ist, möchte an keiner anderen U-Bahn mehr wohnen.

7. Und wo sind eigentlich die USB-Ladestationen, wenn man sie mal braucht?

4 KOMMENTARE

  1. Was soll der Quatsch? Ob U3, U2, U1, U4, alle diese Linien sind zu bestimmten und zu überwiegenden Zeiten hoffnungslos über belegt. Und wenn endlich eine Tageszeit anfängt, in der man womöglich einige freie Sitzplätze finden könnte, gefällt sich der ach so tolle HVV darin, Kurzzüge einzusetzen, um auch den letzten lästigen Fahrgästen klar zu machen, wer im „Haus“ das Sagen hat. Die U3 am Hafen lang zu fahren ist ja schön, wenn man Zeit und Platz genug hat, den relativ kurzen Blick genießen zu können. Wer aber – wie es die Mehrzahl der Fahrgäste betrifft – während des Berufsverkehrs darauf angewiesen ist, sich demütig in den Gang zu stellen, weil es natürlich keine Sitzplätze mehr gibt und an jeder Haltestelle sich noch von zusteigewilligen Fahrgästen an jeder Station anblubbern lassen muss, doch gefälligst weiter durch zu gehen, der flucht nur noch auf die Linie U3 und alle anderen Linien und natürlich auf die Hamburger Hochbahn AG. Es ist demütigend und menschenverachtend, ständig diese U-Bahnen benutzen zu müssen, ebenso, wie alle anderen Einrichtungen des Öffentlichen Nahverkehrs. Es macht keinen Sinn, sich den ganzen unangenehmen Aufenthalt in öffentlichen U-, S-Bahnen oder in den Bussen schön zu reden und sich von den Marketingabteilungen der Betreiber auch noch verarscht zu werden, indem diese die Fahrten in Fahrzeugen des Öffentlichen Nahverkehrs als Vergnügungsfahrten darstellen. Es ist immer eine Strafe, damit fahren zu müssen und man muss stets seine Augen überall haben, um nicht von unvorhersehbaren Handlungen oder Verhalten anderer Fahrgäste überrascht zu werden. Wenn ich nicht müsste, würde ich jede Fahrt im Öffentlichen Nahverkehr vermeiden. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

    • Na da ist aber jemandem eine Laus über die Leber gelaufen. Ich kann mich nicht beschweren (und fahre täglich mindestens zweimal Ubahn, U2 und U3, auch zu Stoßzeiten).

  2. Ist alles Richtig! Entspannt nach Hause fahren kann ich aber selbst am Wochenende immer was Fahrgäste angeht. Das Einzige was es unentspannt macht ist Sonntag früh von St. Pauli zum Startpark umsteigen am Schlump und nochmal 10 minuten warten. DAS macht es nervig 😉

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