Jungfernstieg Nationalsozialismus
Der Jungfernstieg zur Zeit des Nationalsozialismus 1936. Quelle: Bildarchiv Wunderlich

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus zeigt die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Hamburger Rathaus die Ausstellung „Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus“.

Wie sah Hamburg rund um die Alster zur Zeit des Nationalsozialismus aus? Dieser Frage widmet sich eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Diele des Hamburger Rathauses.

Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit eröffnet die Ausstellung am 18. Januar um 11 Uhr im Kaisersaal des Rathauses. Vor Ort sind der Kurator der Ausstellung Herbert Diercks von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Zeitzeuge Uwe Storjohann.

Die Ausstellung zeigt Fotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus und thematisiert die wenigen bekannten Aspekte aus der Geschichte Hamburgs rund um die Alster. „In der Ausstellung und auf den Begleitveranstaltungen stehen Menschen im Vordergrund, die an Orten rund um die Alster lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten“, sagt Kurator Diercks über die Inhalte der Ausstellung.

Zu den Themen gehören neben Hitlers Rede 1926 im Hotel Atlantic, dem Alsterhaus-Boykott der SA im Frühjahr 1933 auch das Zwangsarbeiterlager am Goldbekkanal und das heutige US-Generalkonsulat als Residenz der Gauleitung der NSDAP.

Postkarten aus dem letzten Jahrhundert:

Die Ausstellung findet vom 18. Januar bis zum 11. Februar in der Diele des Hamburger Rathauses statt. Der Eintritt ist frei. Vorträge und Führungen findet ihr im Programmheft.

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