Prof. Dr. Svetlana Bodrunova während eines Vortrags.
Prof. Dr. Svetlana Bodrunova während eines Vortrags. Foto: State University St. Petersburg

Welche Möglichkeiten haben Medienschaffende in Russland? Mit dieser Frage beschäftigen sich vom 6. bis 11. November Studierende aus St. Petersburg und die FINK.HAMBURG Redaktion.

Vom 6. November bis 11. November besuchen Prof. Dr. Svetlana Bodrunova, ihre Assistentin Kamilla Nigmatullina und vier Studierende der School of Journalism and Mass Communication an der State University St. Petersburg die HAW Hamburg. Seit 60 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg. Bereits im April besuchten HAW Studierende ein Seminar der Universität in St. Petersburg.

Ein halbes Jahr später folgt nun der Gegenbesuch: Gemeinsam mit der FINK.HAMBURG Redaktion werden die Studierenden im Newsroom am Kunst- und Mediencampus Finkenau zusammenarbeiten und sich über die journalistischen Unterschiede in Deutschland und Russland austauschen. Gefördert von der Senatskanzlei pflegt das Department Information den Austausch mit der Universität in St. Petersburg schon seit mehreren Jahren.

Zudem wird Prof. Dr. Svetlana Bodrunova in ihrem Gastvortrag an der HAW Hamburg einen Einblick in das heutige Mediensystem in Russland geben:

Polarized media for fragmented audiences: the Russian media system of today

Wo: Forum Finkenau, Finkenau 35
Wann: 7. November,  18 Uhr

Der Eintritt ist frei.


Mit dem Slogan „Gesellschaftliche Veränderung braucht Dialog und Verständigung“ agiert auch die Körber Stiftung. Diese stellt sich aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Demografischer Wandel, Innovation und Internationale Verständigung.

Vom 9. bis 10. November finden zu dem Thema „Russland in Europa“ verschiedene Programmpunkte statt. Folgende Veranstaltungen werden von der FINK.HAMBURG Redaktion besucht:

Reden mit Russland – aber wie?

Ein Gespräch mit Olaf Scholz, Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Wo: KörberForum, Kehrwieder 12
Wann: 9. November, von 15.45. bis 16.30 Uhr

Geschichte als Waffe?
Wie sich die Renationalisierung von Geschichtsschreibung auf
die internationale Verständigung auswirkt

Eine Podiumsdiskussion mit Marek Cichocki, Forschungsdirektor in Warschau, Alexey I. Miller, Professor für Geschichte, Europäische Universität in Sankt Petersburg und Gwendolyn Sasse, Direktorin, Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin.

Wo: KörberForum, Kehrwieder 12
Wann: 10. November von 11.30 bis 12.30 Uhr