Mädchen löten beim Girls'Day. Alle Fotos: Koob/Valentiner/Zuttmann
Mädchen löten beim Girls'Day. Alle Fotos: Koob/Valentiner/Zuttmann

Am 26. April war der bundesweite Girls‘ Day und Boys‘ Day 2018. An der HAW Hamburg haben über 200 Kinder und Jugendliche an den Angeboten der Hochschule teilgenommen.

Wie programmiere ich meinen eigenen Roboter? Was muss ich bei einer Herzdruckmassage beachten? Wie messe ich Blutdruck? Ob beim Bau einer Smartphone-App oder einer Rallye im Pflegeheim bekamen die Kinder und Jugendlichen einen Einblick in die praktische Arbeit.

Girls‘ Day statt Schultag

Der Girls‘ Day startete 2001 und soll Mädchen Berufe näher bringen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Seit 2011 gibt es auch den Boys‘ Day in ganz Deutschland, der Jungen für Berufe begeistern soll, die überwiegend Frauen ausüben. Die HAW Hamburg war mit insgesamt 17 Angeboten dabei. An den Standorten Berliner Tor, Finkenau und Bergedorf gab es 14 Workshops für Mädchen und drei für Jungen. „Das Angebot spiegelt die Studiengänge der Hochschule wieder“, so Susanne Nöbbe vom SchulCampus, die das Programm in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Gleichstellung organisiert hat.

Mädchen löten, Jungen pflegen

An der Fakultät Technik und Informatik konnten Mädchen unter anderem löten lernen oder einen winkenden Roboter bauen und programmieren. Wie man Blutdruck misst und Menschen wiederbelebt, übten 15 Jungen im Pflegelabor der Hochschule. Susanne Nöbbe ist sehr zufrieden mit dem Tag: „Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß und waren mit Energie und großem Interesse dabei.“ Seit Projektstart haben über 2500 Kinder und Jugendliche am Girls‘ und Boys‘ Day der HAW Hamburg teilgenommen.