In Hamburg finden über 90 Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche statt. Foto: Senatskanzlei Hamburg
In Hamburg finden über 90 Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche statt. Foto: Senatskanzlei Hamburg

Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, eröffnete heute die 24. Europawoche im Rathaus. Bis zum 15. Mai finden über 90 Veranstaltungen zu Fragen der Entwicklungen und des Kulturerbes in Europa statt.

Wie viel Europa steckt in Hamburg? Diese Frage soll im vielfältigen Programm der 24. Europawoche beantwortet werden, die heute in Hamburg beginnt. Interessierte können unter anderem in Konzerten, Vorträgen, Lesungen und Nachbarschaftsfesten über Europa nachdenken und mitdiskutieren.

„Für Hamburg als Handels- und Hafenstadt ist eines klar: Wir dürfen den Prozess der europäischen Einigung nicht zurückdrehen. Seit Jahrhunderten sind die Völker Europas eng miteinander verflochten“, so Katharina Fegebank.

Die Hamburger Europawoche endet mit der Langen Nacht der Konsulate am 15. Mai. An diesem Abend öffnen vier Kulturinstitute, der Internationale Seegerichtshof und 30 Konsulate von 18 bis 22 Uhr ihre Türen  darunter die Vertretungen aus Indien, Ghana und der Islamischen Republik Iran mit kulturellem und kulinarischem Programm. Das italienische Kulturinstitut bietet zum Beispiel gemeinsam mit dem Institut français, dem Instituto Cervantes und dem Goethe-Institut die „Jazz-Promenade“ mit drei Konzerten von internationalen Musikern an.

Die Stadt Hamburg feiert in diesem Jahr außerdem das 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Marseille. Die gleichzeitig eröffnete Ausstellung „Die Straßen von Marseille – Les rues de Hambourg“ vergleicht deutsche und französische Architektur der beiden Hafenstädte. Bis zum 22. Mai ist die Ausstellung in der Eingangshalle des Rathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.

viva

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Vivien Valentiner, Jahrgang 1993, hält es selten lange im Sitzen aus: Dann drückt nämlich ihr Extra-Rückenwirbel und die ihr ebenfalls angeborene Neugierde. „Irgendwas mit Medien“ wollte Vivien deswegen schon als Jugendliche machen. Nach ersten journalistischen Gehversuchen bei Lokalzeitungen hospitierte sie beim NDR und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und saß im Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland. Vivien stammt aus Lübeck, in Lüneburg hat sie Wirtschaftspsychologie und Digitale Medien studiert. Mit ihrem Umzug nach Hamburg bleibt sie Hansestädten treu, probiert aber darüber hinaus gerne unterschiedliche Dinge aus: Sie hat schon Ballett und Rock’n‘Roll getanzt, Schlagzeug und Theater gespielt. Kürzel: viva