Mit Out of Place haben vier HAW-Studenten beim Deutschen Entwicklerpreis abgeräumt.
Das Team von "Out of Place" nahm den Preis in Köln entgegen. Foto: Deutscher Entwicklerpreis

Vier Studenten der HAW Hamburg haben beim Deutschen Entwicklerpreis abgeräumt. Für das Spiel „Out of Place“ erhielt das Team am Mittwochabend den Newcomer-Preis für Studierende. 

Seit Januar haben vier HAW-Studenten fast durchgehend an der Demo ihres Videospiels „Out of Place“ gearbeitet – nun wurden sie belohnt: Am Mittwochabend räumte das Team beim Deutschen Entwicklerpreis ab. Der „Ubisoft Blue Byte Newcomer Award Studierende“ ging an Peter Schmidt, Thomas Hedden, Markus Albert und Marvin Gerland. „Out of Place ist der Auftakt zu einem motivierenden Abenteuer, das man einfach immer weiter spielen und erleben möchte“, so die Begründung des Deutschen Entwicklerpreises.

In dem Abenteuer-Spiel begleitet man den Teenager Simon bei seiner Flucht aus einer fremden Welt, in die er unter mysteriösen Umständen kam. Dort leben dunkle und gefährliche Gestalten – Menschen wie Maschinen. Um wieder nach Hause zu gelangen, muss sich Simon seinen Ängsten stellen.

Abenteuer-Spiel „Out of Place“

„Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung. Die harte Arbeit der letzten Semester hat sich ausgezahlt“, so Peter Schmidt. Das Team möchte nun das Spiel fertigstellen und hofft, einen geeigneten Verleger dafür gewinnen zu können. Auch die beiden Professoren aus dem Masterstudiengang „Games“, Prof. Ralf Hebecker und Prof. Gunther Rehfeld, sind begeistert von der guten Nachricht: „Das Team von ‚Out of Place‘ ist eine wirklich besonders glückliche Mischung aus jungen 3D-Game-Profis, die während ihres gesamten Master-Studiums unermüdlich und auf höchstem Niveau an diesem Titel gearbeitet haben.“

Der Deutsche Entwicklerpreis wurde am Mittwochabend zum 15. Mal verliehen. Es ist einer der renommiertesten Awards für herausragende Leistungen bei der Entwicklung von Videospielen aus deutschsprachigen Ländern.

viva

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Vivien Valentiner, Jahrgang 1993, hält es selten lange im Sitzen aus: Dann drückt nämlich ihr Extra-Rückenwirbel und die ihr ebenfalls angeborene Neugierde. „Irgendwas mit Medien“ wollte Vivien deswegen schon als Jugendliche machen. Nach ersten journalistischen Gehversuchen bei Lokalzeitungen hospitierte sie beim NDR und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und saß im Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland. Vivien stammt aus Lübeck, in Lüneburg hat sie Wirtschaftspsychologie und Digitale Medien studiert. Mit ihrem Umzug nach Hamburg bleibt sie Hansestädten treu, probiert aber darüber hinaus gerne unterschiedliche Dinge aus: Sie hat schon Ballett und Rock’n‘Roll getanzt, Schlagzeug und Theater gespielt. Kürzel: viva