Fun Day Flyer

Am Donnerstag findet am HAW-Campus Berliner Tor die zweite Ausgabe des „Fun Days“ statt. Zwischen 10 und 16 Uhr können Studierende und Mitarbeiter verschiedene Attraktionen ausprobieren – für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt.

Auf dem Parkplatz vor dem Backsteingebäude findet der große Spaß statt. „Dort ist genügend Platz für Fußballdart, Bullenreiten und einen menschlichen Tischkicker“, sagt Marcel Kroker. Der HAW-Student war im Projekt für die Organisation der Attraktionen zuständig. Die Idee, den „Fun Day“ – einen Tag voller Vergnügen für die Studierenden und Mitarbeiter der HAW Hamburg – wieder ins Leben zu rufen, kam ihm und einigen Kommilitonen im vergangenen Semester. „Konkret wurde es dann, als wir die Planung als  Bachelor-Projekt angemeldet haben“, sagt Johannes Prignitz.

Johannes Prignitz, Mitglied des "Fun Day"-Organisationsteams
Johannes Prignitz, Mitglied des „Fun Day“-Organisationsteams. Foto: Privat

Die Studierenden sind weitestgehend auf sich alleine gestellt.  „Ziel ist es, dass die Organisatoren sämtliche Aufgaben übernehmen und auch die Kontakte knüpfen“, sagt Prof. Dr. Markus Stallkamp, Professor am Department Maschinenbau und Produktion. Er steht den Studierenden als Berater zur Seite und sieht sich selbst als Mentor und Schirmherr des Projekts, nicht als Lenker. „Wenn wir mal etwas bei der Organisation vergessen haben, hat uns Herr Stallkamp darauf aufmerksam gemacht“, sagt Johannes Prignitz.

Wie es der Name schon andeutet, steht beim „Fun Day“ der Spaß im Vordergrund. „Für die Organisatoren ist das aber eine ernsthafte Studierendensache“, sagt Prof. Dr. Markus Stallkamp. Beim letzten „Fun Day“ vor zwei Jahren kamen um die 600 Besucher. Dieses Jahr sieht die Wetterprognose gut aus und die Veranstalter rechnen sogar mit 700 bis 800 Besuchern. Bei schlechtem Wetter steht eine Halle bereit.

Drei Fragen an Johannes Prignitz und Marcel Kroker,
Mitglieder des Orga-Teams

Die Organisation eines solchen Events erfordert eine genaue Planung. Was war die größte Hürde bei der Vorbereitung?

Johannes Prignitz: Die Finanzierung war ein großer Faktor bei der Planung. Da müssen wir uns beim AStA und beim Freundeskreis Maschinenbau und -produktion bedanken. Ansonsten mussten wir uns um diverse Versicherungen und Genehmigungen der Stadt kümmern, was auch einige Zeit in Anspruch nahm. Wir hatten aber immer einen Plan B in der Hinterhand, falls in der Planung etwas schief gegangen wäre.

Wer hat sich den Slogan „Let’s HAW some fun“ ausgedacht?

Johannes Prignitz: Die Idee kam mir, als ich den Flyer designt habe. Der Begriff „Fun Day“ war gesetzt, da es das Event schon einmal gab. Beim Slogan wollt ich dann eine Mischung aus dem englischen Begriff have und der HAW machen. Am Ende bot sich der Slogan an, da so noch klarer wird, dass es mit der Hochschule zusammenhängt.

Warum findet der „Fun Day“ am 24. Mai statt?

Marcel Kroker: Wir haben ein Datum gesucht, das noch vor der Prüfungsphase stattfindet, da die Studierenden jetzt weniger im Stress sind. Vor der Lernphase, kann man noch einmal kurz abschalten.
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Ted Koob, Jahrgang 1991, ist ein Kind Europas: Mit acht Jahren nahm der Luxemburger am Gesangswettbewerb „Zecchino d’Oro“ im italienischen TV teil. Außerdem spricht er luxemburgisch, deutsch, französisch, englisch und italienisch und hat in Belgien Musik studiert. Ted ist nicht nur ein Sprach-, sondern auch ein musikalisches Talent (Geige, Schlagzeug, Klavier). Deswegen arbeitete er nach dem Studium zunächst als Musiklehrer, entdeckte dann aber den Journalismus für sich. Ein zweites Bachelorstudium in Journalistik sowie Praxiserfahrung beim „Luxemburger Tageblatt“, dem ZDF und „11 Freunde“ bestärkten ihn im Berufswunsch. Nach der Arbeit lässt er den Tag gerne auf dem Rasen ausklingen und kickt in einer Hobby-Mannschaft. tek