Bandfoto: Reggaedemmi
Neun Musiker sorgen ordentlich für Stimmung. Foto: Reggeademmi

Große Truppe: Die Ska-Band Reggaedemmi besteht aus neun Musikern. Ihre Mischung aus Roots-Reggae, Dancehall und Uptempo-Ska spielt sie am 25.5. live im Tonlabor der HAW Hamburg. Die Reihe „Mute Solo“ wird von Studierenden organisiert.

Reggaedemmi gibt es seit mittlerweile sechs Jahren. Die Truppe stand schon in Städten wie Berlin, Kiel, Flensburg, Lüneburg und in Süddeutschland auf der Bühne. Außerdem sind die Jungs immer wieder auf Open Airs und Festivals unterwegs, wie in diesem Jahr auf der Hamburger altonale und dem Heimatzoo in Schwarmstedt. 2016 haben Reggaedemmi mit „Tanz dich frei“ ihr erstes Album auf den Markt gebracht. Ska und Einflüsse aus Reggae, Dancehall und Uptempo sind darauf zu hören.

Reggaedemmi: Die Bandmitglieder

Ska-Band: Reggeademmi
Von links oben im Uhrzeigersinn: Gitarrist Pipe, Keyboarder Lennart, Drummer Digi, Gitarrist Reimar, Buschtrommler Diego, Bassist Fabi, Sänger Basse, Posaunist JP und Trompeter Bernard. Foto: Reggeademmi

So abwechslungsreich wie der Sound ist auch die Band zusammengestellt: Einige Musiker stammen aus Norddeutschland, andere haben einen längeren Weg hinter sich. Trompeter Bernard kommt aus Belgien, Diego, der die Buschtrommeln spielt, und Gitarrist Pipe aus Kolumbien.

Frontmann von Reggaedemmi ist Basse. Er schreibt die politisch links ausgerichteten Texte, spielt Saxophon und singt. Ab und zu schmettert auch Buschtrommler Diego das ein oder andere Lied. An den Drums sitzt Digi, der bereits in verschieden Jazz-, Funk-, Rock- und Blues-Formationen gespielt hat.

Neben Trompeter Bernard gibt es einen weiteren Blechbläser in der Truppe: JP spielt Posaune und singt die Backingvocals. Der zweite Gitarrist heißt Reimar und den Bass hält Klassenclown Fabi. Keyboarder Lennart wird nicht nur wegen seines musikalischen Talents geschätzt sondern auch, weil er „verdammt gut Filterkaffee kocht“.

Reggeademmi spielen am Freitag den 25. Mai im Rahmen der Tonlabor-Konzerte des Mute-Solo-Projekts an der HAW. Karten können kostenlos unter mutesolo.de reserviert werden.

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Carl Lukas Gebhard, geboren 1993, ist gebürtiger Hamburger, also fast – er kommt aus Harburg. Seinen Bachelor und Master hat er in Göttingen in Gender Studies gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro Northeim und Einbeck hat er mit Schülerinnen und Schülern Erklärvideos gedreht, zum Beispiel zu Transsexualität und Mobbing. Auch im Newsroom von FINK.HAMBURG setzt er sich für das Thema Gleichstellung ein. Seine Kühlschranktür ist voll mit Magneten aus der ganzen Welt. In Vietnam trank Lukas in sechs Stunden hundert Bier mit einheimischen Senioren – deren Sprache er danach auch etwas verstand. Ein Jahr jobbte er an der Rezeption der einzigen Jugendherberge in Sankt Moritz. Dreimal in der Woche ist er in Hamburg bouldern. Sein Ziel: krass werden. lg