Fahrrad Gedenken.
Gedenken für eine getötete Radfahrerin in Berlin. Foto: Bukk

Weltweit finden heute Touren zum Gedenken an verunglückte Radfahrer statt. In Hamburg gibt es einen aktuellen Anlass: die getötete Radfahrerin an der Osterstraße. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Sternschanze.

Jeden dritten Mittwoch im Mai findet weltweit eine Veranstaltung statt, um auf Radfahrer aufmerksam zu machen, die auf öffentlichen Straßen getötet oder verletzt wurden: der Ride of Silence. In Hamburg wollen die Veranstalter der eine Woche zuvor an der Osterstraße getöteten Fahrradfahrerin gedenken, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet. Treffpunkt ist um 19 Uhr der S-Bahnhof Sternschanze.

Der Ride of Silence findet seit 2003 statt und ähnelt der Critical Mass, nur dass die Teilnehmer schweigend radeln. In einer Mitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) heißt es zur diesjährigen Veranstaltung: „Noch immer sind Hamburgs Radfahrende zutiefst bewegt und möchten ihrer Trauer, aber auch ihrer Wut darüber Ausdruck verleihen, dass schon wieder ein Mensch sein Leben auf Hamburgs Straßen verlor.“

Keine Straßenverkehrs-Toten mehr

383 Radfahrende, darunter 15 Kinder, sind laut ADFC 2017 in Deutschland ums Leben gekommen. Die häufigste Ursache seien abbiegende LKW und PKW gewesen. Der Verein fordert die Kommunen in Deutschland auf, Kreuzungen so umzubauen, dass Fußgänger und Radfahrende nicht mehr gefährdet werden. Das oberste Ziel solle sein, dass im Straßenverkehr keine Menschen mehr getötet werden.

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Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eric dann aber Sozialpädagogik, bis heute schiebt er Schichtdienste in einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er

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