Gedenken an das Unfallopfer von Eimsbüttel
Fahrradfahrer stellten am Montagabend in Gedenken an das Unfallopfer Kerzen, Blumen und ein Ghostbike an die Unfallstelle.

Eine Fahrradfahrerin ist am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall in Eimsbüttel so schwer verletzt worden, dass sie noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag. Der Bereich um die Unfallstelle wurde von der Polizei gesperrt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist in Eimsbüttel am Montagmorgen eine Fahrradfahrerin ums Leben gekommen. Die 33-jährige Frau wurde um kurz nach acht Uhr an der Kreuzung Osterstraße/Eppendorfer Weg von einem Kühllaster überfahren und starb noch an der Unfallstelle. Der Lastwagen fuhr vom Eppendorfer Weg in Richtung Hoheluftchaussee, bog in die Osterstraße ab und erfasste die Radfahrerin, die in der gleichen Richtung fuhr und die Osterstraße geradeaus überqueren wollte.

Der Bereich um die Kreuzung wurde gesperrt. Neben einem Großaufgebot der Feuerwehr wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der auf der Kreuzung landete. Notfallseelsorger kümmerten sich um den 48-jährigen Lastwagenfahrer.

Mahnwache an der Unfallstelle

Über Twitter organisieren sich Fahrradfahrer, die am Montagabend eine Mahnwache für das Todesopfer an der Unfallstelle abhielten. Auch ein sogenanntes Ghostbike wurde aufgestellt. Das ist ein weißgestrichenes Fahrrad, das zum Gedenken an Unfallorten platziert wird und auf mögliche Gefahrenstellen hinweisen soll.

Die Idee sei in der Critical-Mass-Szene entstanden, sagt der Hamburger Twitterer Merlin Wolf. Die Critical Mass ist eine Fahrrad-Bewegung, die sich für die Belange der Radfahrer einsetzt. Wolf fuhr am Montagabend zur Unfallstelle. „Ich bin Fahrradfahrer, Autofahrer, Fußgänger und Familienvater“, sagt er. „Ich möchte einfach, dass weniger Menschen auf den Straßen sterben.“

heb/dpa

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Henrik "Harry" Bahlmann, Jahrgang 1994, ist seit zehn Jahren Praktikant im Installationsbetrieb seines Vaters. Mittlerweile kann er sogar gerade flexen. Wenn er irgendwo Fußball hört, ist er dabei. Als er aber ein halbes Jahr in Madrid studierte, schaffte er es nur zweimal ins Bernabéu-Stadion, obwohl er nur zehn Gehminuten entfernt wohnte. Für die Nordwest-Zeitung muss Henrik über Handball schreiben. Sportjournalismus hat er auch studiert, seinen Bachelor machte er an der Hochschule Macromedia in Hamburg. Möchte man ihn locken, gelingt das mit seiner liebsten Sonntagsbeschäftigung: Kaffee und Kuchen. Auch wenn er sich dabei etwas alt vorkommt. Sein größter Sieg: Einmal stand er in der Regionalliga im Tor – kassierte allerdings fünf Treffer. Kürzel: heb