Odeville im HAW-Tonlabor

Konzert-Tipp

Die Hamburger Band Odeville tritt im Tonlabor an der HAW auf. Foto: Odeville
Die Hamburger Band Odeville tritt im Tonlabor an der HAW auf. Foto: Odeville

Die Hamburger Band Odeville spielt handgemachten deutschen Pop, am 22. Juni live im Tonlabor der HAW. Besucher können emotionale lustige Texte erwarten – und das Konzert selber mitgestalten.

Die neue Single der Hamburger Band Odeville wird nächste Woche veröffentlicht. In akustischer Form spielen die Jungs aber bereits morgen ein paar Songs des geplanten Albums „Rom“, das Ende des Jahres rauskommen wird. „Wir spielen seit zwei Jahren gerne auch mal nur Akustik. Dafür haben wir unsere lauten Songs entsprechend umgewandelt“, sagt Hauke Horeis, der Sänger der Band.

Angefangen haben die fünf Hamburger Jungs nach eigenen Angaben mit „Strophe-Gesang-Refrain-Gegrunze-Emo-Seitenscheitel-You ripped my heart out-Gehabe.“ Schon einige Monate nach ihrer Gründung 2006 haben sie sich aber wieder davon entfernt. Ihre bislang veröffentlichten Alben sind mal auf Englisch, mal auf Deutsch und reichen von Post-Hardcore bis Pop.

Erwarten können die Besucher am Freitag viel Abwechslung: „Langeweile gibt es auf jeden Fall nicht. Wir spielen freche, lustige und gut geschriebene emotionale Texte“, verspricht Horeis. Die Band bindet ihr Publikum live immer mit ein. „Man muss ordentlich die Hosen runterlassen bei uns.“

Odeville spielt diesen Freitag im Tonalbor der HAW, im Rahmen von Mute Solo. Das Tonlabor liegt im dritten Stock des Neubaus in der Finkenau 35. Das Konzert beginnt um 19.20 Uhr und geht bis 21.00 Uhr. Bei Interesse bitte unbedingt vorher anmelden.

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Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl