Am Mittwoch trifft die deutsche Mannschaft auf den Gruppengegner aus Fernost. Wir haben für den WM-Podcast „Das Magische Dreieck“ vorab geprüft, wie viel Südkorea in Hamburg steckt – waren Kimchi essen und haben Shinson Hapkido gekämpft.

Erleichterung in Deutschland: Nach dem Sieg gegen Schweden hat die deutsche Fußballnationalmannschaft das Weiterkommen in eigener Hand. Gegen die punktlosen Südkoreaner ist Deutschland klarer Favorit. Bei einem Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung ist das Achtelfinale sicher. Aber lösen wir einmal den Blick vom Rasen und schauen uns in der eigenen Stadt um: Wie viel koreanische Kultur steckt in Hamburg?

Wir sind auf Spurensuche gegangen. Dabei haben wir uns blaue Flecken beim Shinson Hapkido, einer koreanischen Kampfsportart, geholt und ein Mitglied der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Hamburg befragt. Wie wird traditionelles Kimchi zubereitet? Was trinken Südkoreaner beim Fußballgucken? Dazu hört ihr im WM-Podcast auch, wie wir die sportliche Leistung Südkoreas einschätzen.

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Tobias Zuttmann, Jahrgang 1995, ist als Kind so heftig in eine Glastür gelaufen, dass er darin steckengeblieben ist. Heute bewältigt er lieber einen Halbmarathon. Nach dem Ressortjournalismus-Studium im fränkischen Ansbach absolvierte er eine Reihe von Praktika, unter anderem beim WDR, ZDF und „Kicker“. Am längsten blieb er bei ProSiebenSat.1 in der Redaktion der Sportsendung „ran“, denn auf Sport liegt auch im Journalismus sein Fokus. Anschließend folgte die Übernahme als freier Mitarbeiter. Wenn Tobias nicht gerade auf Weltreise ist, kann man ihn während der Football-Saison im ICE auf der Strecke Hamburg-München antreffen, wenn „ran“ wieder mal nach einem kompetenten Sportbericht verlangt. Dafür zeigt er vollen Einsatz: Für acht Stunden Arbeit fährt er innerhalb eines Tages zwölf Stunden Zug. Kürzel: tz
Björn Rohwer, Jahrgang 1993, liebt drei Dinge: Sport, Musik und Technik. Während er beim Sport lieber zuschaut, ist er bei der Musik mit vollem Einsatz dabei. Seit seinem sechsten Lebensjahr singt der studierte Musikwissenschaftler im Knabenchor, spielt Klavier, Saxophon und Klarinette. Zum Journalismus hat ihn seine dritte Leidenschaft gebracht: die Technik. Für verschiedene Gamingformate rezensiert er Videospiele, führt Interviews und verfasst Hintergrundberichte. In seinem 2014 erschienenen Buch „Unnützes Wissen für Gamer“ gibt er die Antwort darauf, warum Super Mario einen Schnauzbart trägt oder wieso Lara Croft eine große Oberweite hat. Das Buch hat er während eines Kreuzbandrisses geschrieben, den er sich beim Schulsport zuzog. Das Ende der Sportlerkarriere war der Anfang des Schreibens. Kürzel: bro
Ted Koob, Jahrgang 1991, ist ein Kind Europas: Mit acht Jahren nahm der Luxemburger am Gesangswettbewerb „Zecchino d’Oro“ im italienischen TV teil. Außerdem spricht er luxemburgisch, deutsch, französisch, englisch und italienisch und hat in Belgien Musik studiert. Ted ist nicht nur ein Sprach-, sondern auch ein musikalisches Talent (Geige, Schlagzeug, Klavier). Deswegen arbeitete er nach dem Studium zunächst als Musiklehrer, entdeckte dann aber den Journalismus für sich. Ein zweites Bachelorstudium in Journalistik sowie Praxiserfahrung beim „Luxemburger Tageblatt“, dem ZDF und „11 Freunde“ bestärkten ihn im Berufswunsch. Nach der Arbeit lässt er den Tag gerne auf dem Rasen ausklingen und kickt in einer Hobby-Mannschaft. tek