Unser Jahr bei FINK.HAMBURG ist zu Ende. Was ist in den vergangenen Monaten passiert? Und wie geht es für uns weiter? Wir haben Wichtiges und Witziges zusammengefasst.

Das Jahr in Zahlen – und das Anfang Februar? Klingt falsch, ergibt aber Sinn. Denn heute endet unser zweites Semester im Studiengang Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg. Wir sind 26 Nachwuchsjournalist*innen, die ein Jahr lang gemeinsam am digitalen Stadtmagazin FINK.HAMBURG gearbeitet haben.

Mitte März 2018 startete unser erster “Schultag” auf dem Mediencampus FINKenau. Wir hatten alle unseren Bachelor-Abschluss in verschiedenen Fachrichtungen gemacht und eine Sache gemeinsam: Bock auf Journalismus

An 166 Tagen saßen wir im Newsroom der Hochschule und lernten in 137 Workshops und Vorträgen alles rund digitale Kommunikation: von Hacker-Kultur bis zur 360-Grad-Fotografie.

57 Gäste aus Medien, PR und Unternehmenskommunikation waren im Newsroom zu Besuch. Die meiste Zeit verbrachten wir aber damit, für FINK.HAMBURG zu recherchieren, schreiben und zu filmen.

Über 472 Artikel veröffentlichten wir in den zwei vergangenen Semestern. Durch unsere ausgiebige Berichterstattung rund um das Filmfest Hamburg ist besonders das Ressort Kultur gut gefüllt. Alle Redakteur*innen arbeiteten multimedial, produzierten fünf Podcast-Formate, über 20 Radiobeiträge und 185 Videominuten auf Youtube.

Wir halten es für ein Gerücht, dass lange Stücke online nicht funktionieren: Unser ausführlichster Beitrag “Im Tale 13 liegt jetzt ein Stolperstein” hat 23.340 Zeichen und läuft trotzdem gut.

Jede Woche haben wir unterschiedliche Funktionsrollen eingenommen. Jeweils zwei Redakteur*innen waren als Chef*innen vom Dienst für die Seite verantwortlich, schrieben die News oder waren für unsere Social-Media-Kanäle zuständig.

Wer sind wir und wenn ja, wie viele?

FINK.HAMBURG, das waren in den letzten zwei Semestern 26 Studierende: 17 Frauen und neun Männer. Ein durchschnittlicher FINKler trug mit einer Wahrscheinlichkeit von 43,2 Prozent eine Brille und war 25,75 Jahre alt. In den zwei Semestern haben wir 13 mal “Wie schön, dass du geboren bist” gesungen. Unsere jüngste Redakteurin war zu Beginn des Studiums 21 Jahre alt, unser Senior Editor brachte es auf 32 Jahre Lebenserfahrung.

In unserer Redaktion gab es zu Beginn des Studiums einen intensiven und teils hitzigen Diskurs zum Thema Gendern. Viele unserer Autor*innen haben ihre Meinung während der zwei Semester geändert – und schreiben nun auch gendergerecht.

Zur Mittagsstunde teilte sich die Redaktion in zwei Lager. Die einen gingen in die Mensa der Hochschule für bildende Künste, die anderen in die heimische Mensa Finkenau. Dort setzte man auf saisonale Produkte und eine Menge Grünkohl und Spargel landete in unseren Mägen. In der HFBK dominierten vegane Gerichte mit fancy Beschreibungen. Egal, wofür wir uns entschieden, insgesamt ließ die FINK.HAMBURG-Redaktion mehr als 14.500 Euro in den Mensen.

Fink
Erstellt von Paula Loske-Burkhardt mit Piktochart; Grafiken: coffee by Putra Theoo from the Noun Project; cookie by Marianna Rossi from the Noun Project; sleeping by Pelin Kahraman from the Noun Project

So geht’s für uns weiter

Im dritten Semester stehen für uns Praxisprojekte in Unternehmen, Institutionen und NGOs an. Wir verlassen das behütete Nest der Lehrredaktion und zeigen auf dem Arbeitsmarkt, was wir gelernt haben. Auf geht’s nach Köln, Berlin, Stockholm, Moskau, Israel und Indonesien. Viele von uns bleiben aber auch in Hamburg.

Doch keine Sorge, FINK.HAMBURG kann eure Startseite bleiben. Ab kommendem Semester wird euch ein neuer Jahrgang mit Nachrichten und Geschichten aus Hamburg versorgen.

Wir sagen DANKE an alle aufmerksamen Leser*innen, Zuschauer*innen und Zuhörer*innen. Tschüss, macht’s gut, auf Wiederlesen!

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